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08. Februar 2022

Neues Grün für die Düsseldorfer Straße

 Neues Grün für die Düsseldorfer Straße


Alte Bäume werden in Kürze gefällt

Solingen/Die Vorbereitungen für den Umbau der Düsseldorfer Straße gehen weiter. Die bautechnischen Untersuchungen des Untergrunds sind inzwischen abgeschlossen, als nächstes werden, wie angekündigt und von der Politik beschlossen, insgesamt 13 Straßenbäume gefällt. Die Arbeiten werden vor Beginn der Vogelbrutzeit ausgeführt, von Montag, 14. Februar, bis Mittwoch, 16. Februar.

Größere Behinderungen wird es dabei voraussichtlich nur am Montag, 14. Februar, zwischen 8:30 und 11 Uhr geben, wenn zwei Gleditschien am oberen Ende der Fußgängerzone (Richtung Bahnhofsvorplatz) gefällt werden. Dabei sind kurze Sperrungen nötig, sodass Fußgängerinnen und Fußgänger zeitweise für einige Minuten nicht passieren können. In allen anderen Bereichen muss lediglich die Möblierung der Außengastronomie weggeräumt werden. Die betroffenen Gastronomen werden aktuell informiert.

Bäume haben eine wichtige Funktion für das Stadtklima, vor allem auch in dicht bebauten innerstädtischen Bereichen. So bringen sie nicht nur Grün ins Stadtbild, sondern wirken etwa gegen Hitze. Deshalb werden in der Ohligser Fußgängerzone neue Bäume gepflanzt: 18 Rot-Eschen auf der Düsseldorfer Straße sowie vier weitere Linden auf dem Marktplatz. Die neuen Bäume wurden so ausgewählt, dass sie auch mit veränderten Bedingungen durch den Klimawandel gut zurechtkommen. Die Rot-Esche ist als ein so genannter „Klimabaum" bekannt. Die Bäume werden in angemessen dimensionierte Baumrigolen gepflanzt und erhalten einen großen Wurzelraum, sodass sie gut gedeihen und bestmöglich mit Wasser versorgt werden können.

Ausführliche Analysen der Situation vor Ort hatten zuvor ergeben, dass die vorhandenen Bäume auf Dauer nicht erhalten werden können. Sie haben bereits die Umrandungen gesprengt, ihre Wurzeln heben das Pflaster an. Standsicher wären sie nur, würde man ihre Kronen massiv einkürzen. Durch die Fällungen wird es außerdem möglich, in der Mitte der Straße einen Notwasserweg zu schaffen, der bei Starkregen für Entlastung sorgt.

Vor diesem Hintergrund bietet die mit Fördermitteln umgesetzte Umgestaltung der Fußgängerzone die Chance, nachhaltige Baumstandorte anzulegen, die für viele Jahrzehnte passend sind. Bei den Neuanpflanzungen wird zudem die vorgesehene multifunktionale Nutzung der Fußgängerzone mitgedacht.

Zusätzlich zu den Bäumen werden zukünftig auch schmale Pflanzbeete für ein schönes Bild sorgen. Insgesamt neun solcher Beete mit einer Stahleinfassung werden im Verlauf der Düsseldorfer Straße angelegt, jeweils im Rücken der geplanten Bänke. Sie orientieren sich am Verlauf des Bandes, das entlang der Straße multifunktional genutzt werden kann, und schaffen so eine klare Trennlinie zwischen Bereichen, die befahren oder nicht befahren werden können. Bepflanzt werden die Beete mit bunten Stauden.

Mit der Anlage der Pflanzbeete kommt die Stadt dem Wunsch vieler Menschen in Ohligs nach. Die Technischen Betriebe sorgen für die Erstbepflanzung und später für Ersatz, wenn es nötig ist. Für die Pflege und Reinigung hat die Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Ohligs ihre Unterstützung signalisiert. Zudem haben einzelne Gewerbetreibende sich bereit erklärt, sich um das Pflanzbeet vor ihrem jeweiligen Ladenlokal zu kümmern.

 
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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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