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06. Februar 2022

Wupperinsel: Erster Schwellenwert erreicht

Wupperinsel: Erster Schwellenwert erreicht

 



Solingen/Feuerwehr muss aber bisher nicht eingreifen. Lage wird scharf beobachtet. Regen soll später nachlassen.

An der gesperrten Wupperinsel in Unterburg ist nach den anhaltend starken Regenfällen zwar der erste Schwellenwert von 2,55 Metern erreicht. Dennoch beruhigt die Feuerwehr die Menschen in Unterburg. Nach der derzeitigen Einschätzung der Lage müsse nicht gehandelt werden. Vielmehr sei im Verlauf des Abends damit zu rechnen, dass der Regen nachlasse und sich die Lage dann entspanne.

Die Feuerwehrleitstelle beobachtet die Entwicklung und die Meldungen des Deutschen Wetterdienstes durchgehend. Zudem steht sie fortlaufend in engem Kontakt mit dem Hydrologen vom Dienst beim Wupperverband. Der Wupperverband hatte mit Blick auf die Niederschläge am Wochenende am Freitag mitgeteilt, dass die jeweiligen Hochwasserschutzräume an den Talsperren frei seien. Es gebe ausreichend Überflutungsflächen.

Die Solinger Feuerwehr, die sich im Austausch mit dem Rathaus - insbesondere mit Krisenstabsleiter Jan Welzel - befindet, hält auch den Kontakt mit den Menschen in Unterburg und ist bereit, jederzeit zu reagieren, falls dies die Situation doch erfordern sollte. Eine solche Zuspitzung wird zum jetzigen Zeitpunkt mit Blick auf die Lage und die Vorhersagen aber nicht mehr erwartet.

Aus Vorsichtsgründen war die Wupperinsel in Unterburg am Samstag vorsorglich gesperrt worden. Hinweisschilder weisen auf die Situation hin.

Wichtige Informationen zur Wetterlage bieten auch die Warn-App "Nina" sowie folgende Portale:

 

Hochwasserportal des Wupperverbandes

 

https://hwpsn.wupperverband.de/

 

Hochwassermeldedienst NRW

 

https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/hochwasserschutz/hochwasser-meldedienst-nrw/

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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