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05. Februar 2022

Im Schnitt durch fremde Welten


 

 


Im Schnitt durch fremde Welten

Solingen/Künstlerischer Familienworkshop zu NOVUM und Im Schnitt gut

Nadine Kolodzieys Kunstwerk NOVUM öffnet den Blick in eine fremde Welt: Seltsame Formen bilden in der Gesenkschmiede Hendrichs eine Landschaft, die man auf einem Parcours per Augumented Reality erkunden kann.

Von dieser fremden Welt inspiriert entstehen anschließend im Workshop neue Formen aus Papier. Passend zur aktuellen Sonderausstellung Im Schnitt gut greifen wir zur Schere und erstellen fantasievolle Scherenschnitte.

Während die Kinder aktiv mit der Schere beschäftigt sind und neue Kunstwerke erschaffen, können die erwachsenen Begleitpersonen in der aktuellen Sonderausstellung eine Idee davon bekommen, wie sehr das einfache Gebrauchswerkzeug Schere unser Leben und unsere Geschichte begleitet. Seit mehr als 2000 Jahren nutzen Menschen Scheren. Sie schneiden Stoffe, Rosen, Äste, Papier, Leder, Bleche, und noch vieles mehr. Zahlreiche Berufsgruppen benötigen Spezialscheren. Selbst für das gekochte Frühstücksei gibt es eine Schere, die beim stilvollen Köpfen hilft.  

Neue interaktive Hand-On Stationen laden ein, sich aktiv in der Ausstellung zu betätigen. Die Besucher*innen können ausprobieren, welche Scheren man wofür am besten nimmt. Sogar Haare schneiden ist möglich.

14 – 16 Uhr, Erwachsene: 6,50 € Eintritt, für Kinder und Jugendliche Eintritt frei, zuzüglich 3 € Materialkosten je Teilnehmer*in

Anmeldung über kulturinfo rheinland unter Tel. 02234/992155 oder per mail an [email protected] oder online: https://www.shop.industriemuseum.lvr.de/

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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