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18. Januar 2022

Versammlungen in der Solinger Innenstadt

Versammlungen in der Solinger Innenstadt

Wuppertal (ots)

Für Montagabend (17.01.2022) waren drei Versammlungen in der Solinger Innenstadt angemeldet, die sich thematisch mit den Maßnahmen im Rahmen der Pandemiebekämpfung befassen sollten. Dazu wurden laut der Anmelder insgesamt etwa 1.100 Teilnehmer erwartet.

Eine Versammlung mit dem Titel "Die Impfpflicht rettet Leben" an der Kölner Straße / Bergstraße mit sieben Teilnehmern verlief wie geplant und störungsfrei.

Die Versammlungen "Ein Licht der Hoffnung - Montagsspaziergang zur aktuellen Lage" und "Bürgerliche Maßnahme zur Förderung der Gesundheit", die zeitversetzt auf dem Walter-Scheel-Platz starten und anschließend über innerstädtische Straßen ziehen sollten, wurden nach einem Kooperationsgespräch mit den Versammlungsleitern zusammengelegt. In der Summe fanden sich circa 200 Teilnehmer zusammen.

Nachdem die Versammlungsleiterin - wie vorgesehen - damit begonnen hatte, die kommunalen Auflagen zu verlesen, erklärte sie sich mit diesen nicht einverstanden, legte die Versammlungsleitung nieder und erklärte die Versammlung für beendet. In der Folge verließ sie den Versammlungsort.

Die weiteren Anwesenden versuchten zunächst, die Versammlung unkoordiniert fortzusetzen. Nachdem dies polizeilich verhindert wurde, entfernten sie sich in kleineren Gruppen und sammelten sich etwa 20 Minuten später erneut an der Kullerstraße.

Von dort wurden die circa 150 Personen von den Einsatzkräften zurück auf den Walter-Scheel-Platz geleitet, wo sich die Gruppe nach und nach auflöste. Eine Gruppe von rund 30 Personen wollte sich anschließend vor einem Einkaufszentrum am Graf-Wilhelm-Platz erneut sammeln. Dort erhielten sie einen Platzverweis.

Die Polizei musste zwei Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und eine Strafanzeige wegen Landfriedensbruch vorlegen. (tk)

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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