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27. Dezember 2021

2G-Plus auch im Schwimmbad

2G-Plus auch im Schwimmbad



Solingen/Coronaschutzverordnung mit verschärften Regeln

Mit der zunehmenden Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus droht eine erneuter starker Anstieg der Infektionszahlen. Deshalb gilt ab Dienstag, 28. Dezember, in Nordrhein-Westfalen eine geänderte Coronaschutzverordnung mit verschärften Regeln. Sie betrifft auch die Schwimmbäder.

Im Familienbad Vogelsang und im Sportbad Klingenhalle gilt dann die 2G-Plus-Regelung. Das bedeutet, Zutritt haben Personen, die geimpft oder genesen sind und ein negatives Testergebnis vorweisen. Dabei gilt das Ergebnis eines Schnelltests aus einem Bürgertestzentrum für maximal 24 Stunden, das Ergebnis eines PCR-Tests 48 Stunden.

Während der Schulferien gilt zudem eine besondere Regelung für Schülerinnen und Schüler: Da sie nicht in ihren Schulen getestet werden, müssen sie seit heute (Montag, 27. Dezember), bis zum Schulstart das negative Testergebnis aus einem Bürgertestzentrum vorlegen. Für Schülerinnen und Schüler ab 16 gilt 2G-PLus. Ohne Test können Kinder bis zum Schuleintritt die Schwimmbäder besuchen.

Beide Schwimmbäder bleiben Silvester und Neujahr geschlossen. An allen anderen Tagen während der Ferien öffnet das Familienbad Vogelsang wie gewohnt. Das Sportbad Klingenhalle bietet bis zum 30. Dezember sowie vom 3. bis zum 7. Januar Gelegenheit zum Frühschwimmen (6.30 Uhr bis 8 Uhr) und hat außerdem am 2., 8. und 9. Januar von 6:30 bis 13 Uhr geöffnet.

 

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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