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23. November 2021

Schwerpunktkontrollen in Solingen

Schwerpunktkontrollen in Solingen

Wuppertal (ots)Am 19./20.11.2021 führte die Polizei in Solingen Kontrollen zur Stärkung der Verkehrssicherheit durch. Schwerpunkt der Maßnahme lag in der Solinger Innenstadt und in Ohligs.

Zwischen 18:00 Uhr und 02:00 Uhr kontrollierten die Beamten etwa 1.600 Fahrzeuge und deren Insassen.

Die Einhaltung der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit wurde unter anderem durch zwei Radarfahrzeuge überwacht, die im Bereich Ufergarten und Goerdelerstraße positioniert wurden. Hierbei konnten insgesamt 65 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt werden. Bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h auf der Goerdelerstaße fielen vier Fahrer besonders auf, da die gemessene Geschwindigkeit ein Fahrverbot nach sich ziehen könnte. Ein Fahrzeugführer war mit etwa 90 km/h sowie drei weitere mit etwa 100 km/h deutlich zu schnell unterwegs.

Neben verschiedensten Geschwindigkeitsmessungen im Stadtgebiet erbrachte eine weitere Messung auf der Konrad-Adenauer-Straße zehn Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.

Bei sechs Fahrzeugführern besteht der Verdacht, dass sie vor Fahrtantritt Alkohol bzw. berauschende Mittel zu sich genommen haben. Diese mussten zur beweissicheren Feststellung auf der Wache eine Blutprobe abgeben.

Der Fahrer eines Autos wies sich den Beamten gegenüber mit einem gefälschten Führerschein aus. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung.

Ein 35-jähriger Mann aus Solingen muss ebenfalls mit einer Anzeige rechnen. Er fiel einer Zivilstreife im Bereich der Kreuzung Schlagbaum auf. Der Fahrer beschleunigte in der Folge seinen Audi A7 auf der L74 und der Autobahn 46 dermaßen, dass er die jeweils zulässige Höchstgeschwindigkeit zeitweise um mehr als das Doppelte überschritt. (weit)

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Kommentare: 1
  • #1

    Schönberger Uwe (Mittwoch, 24 November 2021 10:29)

    Danke liebe Polizei für die sehr gute Arbeit

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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