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19. November 2021

Stadt weitet Impfkapazitäten weiter aus

Stadt weitet Impfkapazitäten weiter aus

Impfstelle im Krankenhaus Bethanien nimmt Betrieb auf

Die Nachfrage nach Impfungen ist in Solingen weiterhin sehr groß, deshalb arbeitet die Stadt mit Hochdruck daran, die Impfkapazitäten auszuweiten. Im nächsten Schritt nimmt am Dienstag, 23. November, eine Impfstelle in den Räumlichkeiten des Krankenhauses Bethanien, Aufderhöher Straße 169, den Betrieb auf. Solinger Bürgerinnen und Bürger können sich dort ohne vorherige Terminvereinbarung impfen lassen: montags bis freitags 10-18 Uhr,  samstags 10 bis 16 Uhr. Ebenso wie in der Impfstelle in den Clemens-Galerien sind zwei Impfärzte vor Ort.

Auch weiterhin wird in der Impfstelle Clemens-Galerien geimpft, die Zeiten dort wurden in der vergangenen Woche ausgeweitet: montags bis freitags 10-18 Uhr, samstags 10-16 Uhr. Auch die mobilen Impfangebote laufen weiter: Auf dem Parkplatz vor McDonalds in Wald, Frankfurter Damm,  mittwochs 12-18 Uhr, und auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs in Ohligs, donnerstags und freitags, 12-18 Uhr. Terminvereinbarung sind für alle Impfangebote auch weiterhin nicht notwendig.   

Die Vorbereitungen für den bereits angekündigten Umzug der Impfstelle Clemens-Galerien in das ehemalig Peek & Cloppenburg-Gebäude laufen auf Hochtouren. Ziel ist es, dort am 1. Dezember den Betrieb aufzunehmen. Damit können die Impfkapazitäten noch einmal deutlich erweitert werden. Die Planung ist so ausgelegt, dass die Zahl der impfenden Ärzte bei Bedarf verdoppelt werden kann - und damit auch die Zahl der Impfungen. Sie sollen dort sowohl mit als auch ohne Termin möglich sein.

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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