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05. November 2021

St. Lukas Klinik gewinnt Sozialpreis

 

St. Lukas Klinik gewinnt Sozialpreis

 

Elke Büdenbender verleiht der evangelischen Krankenhausseelsorge den Sozialpreis des Katholischen Krankenhausverbandes Deutschlands kkvd für das Projekt Zwischenstation.

 

 

 

Zwischenstation heißt innehalten, durchatmen, Ruhe finden. Dazu setzen Pfarrerin Astrid Klumb und Musikerin Uta Heidemann in der St. Lukas Klinik auf die Macht der Musik. Jetzt wurde ihre „Zwischenstation“ mit dem Sozialpreis des Katholischen Krankenhausverbandes Deutschlands kkvd ausgezeichnet. In diesem Jahr hat Elke Büdenbender die Schirmherrschaft übernommen. Sehr bewusst, wie die Ehefrau des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier während der Preisverleihung, die online stattfinden musste, betonte: „Es ist ein schönes Zeichen, dass die katholischen Krankenhäuser mit diesem Preis etwas von der Solidarität, die sie während der Pandemie erfahren haben, an die Gesellschaft zurückgeben.“

 

 

 

Seit anderthalb Jahren besuchen die Pfarrerinnen Astrid Klumb und Almut Hammerstaedt-Löhr gemeinsam mit Uta Heidemann regelmäßig die Stationen. Mit Musik, Texten und Gesprächsangeboten haben die beiden nicht nur Patientinnen und Patienten, sondern auch Mitarbeitende ein Stückweit durch die Pandemie getragen. „Wir wollten in einer Zeit der Unsicherheit, einer Zeit vieler Fragen mit wenig verlässlichen Antworten Hoffnung geben und Kirche hörbar machen“, sagt Astrid Klumb und richtet ihren Dank an die stellvertretende Geschäftsführerin Annika Butzen. Nicht alle Klinikträger hatten Seelsorge als systemrelevant eingestuft. „Wir waren uns im Direktorium einig, dass Seelsorge weiterhin möglich sein muss – natürlich unter den Schutzmaßnahmen, die auch für unsere eigenen Mitarbeitenden gelten. Damit kann ich den Dank nur zurückgeben: Danke, dass Sie für uns da sind“, sagt Annika Butzen, die mit den beiden Preisträgerinnen Verleihung online verfolgte.

 

 

 

Auch Dr. Ilka Werner, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Solingen, freut sich über die Wertschätzung: „Diese Auszeichnung ist ein schöner Erfolg für ein tolles Projekt. Mit dieser ungewöhnlichen Kombination aus Musik und Seelsorge zeigt das Team der Evangelischen Seelsorge kranken Menschen und Klinikmitarbeitenden seit mehr als 18 Monaten, dass sie in der Corona-Krise nicht allein sind. Ich danke den Mitgliedern des Seelsorgeteams für Kreativität und langen Atem und der Leitung der St. Lukas Klinik, dass sie dieses Projekt ermöglicht und gefördert hat.“

 

 

 

Alle zwei Jahre lobt der kkvd den Sozialpreis aus. 49 Projekte waren in diesem Jahr nominiert, acht wurden ausgezeichnet. Die Entscheidung, was mit dem Preisgeld von 1.000 Euro geschieht, überlässt Annika Butzen den beiden Preisträgerinnen, die damit die seelsorgerische Begleitung palliativer Patienten unterstützen wollen.

 

 

 

 

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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