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05. November 2021

Rupelrath: Chronik einer Kapelle

Eine lange Geschichte schreibt die Evangelische Kirche St. Reinoldi Kapelle in Rupelrath. Das kleine Bauwerk wurde bereits im 14. Jahrhundert erwähnt und bestand dort als Gotteshaus zu Ehren des Pestheiligen St. Reinoldus. Im Jahre 1718 wurde die Kapelle dann unter Verwendung alter Mauerreste neu gestaltet und das Portal wurde ganz neu errichtet. Vor der Reformation war St. Reinoldi natürlich katholisch und wurde der Evangelischen Kirche zugesprochen.
Die Kapelle gehört auch direkt zum Friedhof. Dort gibt es noch Grabsteine, die den Jahren 1702-1719 mit Familiennamen zuzuordnen sind.
Eine lange Geschichte schreibt die Evangelische Kirche St. Reinoldi Kapelle in Rupelrath. Das kleine Bauwerk wurde bereits im 14. Jahrhundert erwähnt und bestand dort als Gotteshaus zu Ehren des Pestheiligen St. Reinoldus. Im Jahre 1718 wurde die Kapelle dann unter Verwendung alter Mauerreste neu gestaltet und das Portal wurde ganz neu errichtet. Vor der Reformation war St. Reinoldi natürlich katholisch und wurde der Evangelischen Kirche zugesprochen.
Die Kapelle besteht aus einem kleinen Saalbau mit einem kleinen Turm und einer Glocke. Die alten Bänke im Inneren lassen den Besucher von der langen Geschichte ahnen. Und St. Reinoldi hat auch etwas ganz Besonderes zu bieten. Im Jahr 1952 wurden im mittleren Chor alte Wandmalereien freigelegt. Es wird vermutet, dass diese Malereien bei der Erweiterung 1718 weiß überkälkt worden sind. Die Malereien erinnern an die „Bonte Kerk“ Malereien im Oberbergischen. Dort sind die Bilder allerdings noch aufwendiger. Hier in Rupelrath sind aber auch einige Szenen gut dargestellt.
Die Kapelle gehört auch direkt zum Friedhof. Dort gibt es noch Grabsteine, die den Jahren 1702-1719 mit Familiennamen zuzuordnen sind.


Quellenangabe:


Ein stiller Gruß
epubli Verlag Berlin 2018
ISBN-103745079027


Die Capeller
Die St. Reinoldi Kirchengemeinde Rupelrath
 - 150 Jahre und älter


Fotos penpicture

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Kommentare: 1
  • #1

    Ute Horsch (Freitag, 05 November 2021 11:17)

    Ein wunderschöner Ort, der Stille.
    Ich fühle mich dort , sehr wohl und gehe dort gerne spazieren ❤️Fühle mich dort wohl und geborgen .

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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