solinger-rundschaus Webseite!
Solingen und mehr
  • Solingen und mehr
  • Panorama
  • Aus der Stadt
  • Solingen früher
05. November 2021

BHC-Arena: Um jeden Preis!?

BHC-Arena: Um jeden Preis!?

 

Die Fraktion DIE LINKE. Die PARTEI ist entsetzt über den Mangel an Kritik zum Bau einer BHC-Arena. Kritische Fragen kamen lediglich von den Grünen und von DIE LINKE. Die PARTEI, und diese wurden mit einem „klären wir später“ abgetan. Es werden jährlich circa 200.000 bis 300.000 Euro Fehlbetrag erwartet, "die aber angeblich gut investiert sind in Image, Aufwertung und Belebung der Stadt". Wo dieses Geld an anderer Stelle fehlen wird, bleibt offen. So wie die letztendliche Höhe. Selbst ein Fehlbetrag von einer Million Euro ist nicht auszuschließen. Und es bleibt natürlich das Risiko, dass die Baukosten in den wahrscheinlichen vier Jahren bis zur Fertigstellung deutlich mehr als die geschätzten 5% (2 Mio. Euro) steigen.

Auch die Konkurrenzsituation der Arena muss bedacht werden. Es gibt zahlreiche weitere Hallen dieser Größenordnung im Umkreis, einige mit wesentlich besserer unmittelbarer Infrastruktur. Ob ein gutes Belegungsmanagement dieses Defizit ausgleichen kann ist fraglich.

„Wir hören auch die Begründung für den Neubau,“ so Erik Pieck, Fraktionsvorsitzender von DIE LINKE. Die PARTEI. „Auf der einen Seite werden steigende Kosten für den Unterhalt der Klingenhalle angegeben. Das kann so sein, oder auch nicht. Hier drängt sich der Vergleich zur Eishalle auf, die erst als unsanierbar galt, jetzt aber auf einmal doch saniert werden kann? Skeptisch macht auch, dass diese Art der Politik weitgehend hinter verschlossenen Türen stattfindet und ein immenser Zeitdruck aufgebaut wird. Andererseits wird der BHC - ein privates Unternehmen - als Sympathieträger der Klingenstadt angegeben, der bei Nichtbau einer neuen Halle ins Umland abwandern könnte. Die Folgen eines sportlichen und wirtschaftlichen Misserfolgs - den wir uns nicht wünschen - würde aber die Allgemeinheit treffen.“

 

Die Fraktion hofft, dass man sich wenigstens noch die Zeit bis zum März kommenden Jahres nimmt, um diese große Entscheidung zu treffen. Das bietet die Möglichkeit, jeden Gesichtspunkt des Bauvorhabens zu beleuchten, um schließlich einen fundierten Beschluss fassen zu können.  



PM Die Fraktion DIE LINKE. Die PARTEI

tagPlaceholderTags:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

Urheberrechte

 

Alle Inhalte, wie z.B. Grafiken, Texte und Bilder auf unserer Website sind urheber- und leistungsschutzrechtlich geschützt. Die Veröffentlichung im World Wide Web oder in sonstigen Diensten des Internet bedeutet noch keine Einverständniserklärung für eine anderweitige Nutzung durch Dritte.

 

 

 

Impressum

V.i.S.d.P. Peter Nied

Fontanestr. 84

42657 Solingen

[email protected]



Impressum | Datenschutz | Sitemap | Vertrag widerrufen
copyright by peter nied
Anmelden Abmelden | Bearbeiten
Jimdo

Diese Webseite wurde mit Jimdo Creator erstellt! Jetzt kostenlos registrieren auf https://de.jimdo.com

  • Solingen und mehr
  • Panorama
  • Aus der Stadt
  • Solingen früher
zuklappen