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03. November 2021

Malteser wieder mit dem Kältebus im Einsatz

 

 

 

 

 

Malteser wieder mit dem Kältebus im Einsatz

Solingen, 03.11.2021: Auch in diesem Jahr ist der Kältebus ab Mitte November wieder auf der Straße, um Bedürftigen eine Anlaufstelle, persönliche Beratung und individuelle Unterstützung zukommen zu lassen.

Die Prognosen sagen derzeit starke Stürme, Schnee- undGraupelschauern vorher.
Was uns genau erwartet, bleibt offen. Das Einsatzteam der Solinger Malteser hat sich aber bereits auf einen markanten Wetterumschwung ab November eingestellt und ist bestens vorbereitet.

„Auch die Coronapandemie kann uns nicht aufhalten, uns für die Bedürftigen in unserer Stadt einzusetzen“, so Bettina Heuschkel, Ehrenamtsreferentin des Bezirks Rheinland Nord-Ost. „Erfreulicherweise gibt uns die Entwicklung der Pandemie in
diesem Jahr wieder ein wenig mehr Spielraum!“ Daher sollen Standort, Einsatzzeiten und Hilfsangebote neu ausgerichtet werden. “Für eine Bekanntgabe ist es aber noch zu früh, da die Gespräche mit der Stadt Solingen noch nicht abgeschlossen sind“, so Heuschkel weiter.

Um das Projekt auch diesmal gut durch den Winter zu bekommen, hoffen die Malteser auf weitere Unterstützung aus der Bevölkerung. Bettina Heuschkel und Christian Görlich, neuer Dienststellenleiter in Solingen, wünschen sich daher weitere engagierte Helferinnen und Helfer, die ehrenamtlich zum Wohl der Bedürftigen mitwirken möchten. Der Bedarf finanzieller Unterstützung besteht aber nach wie vor“,
weist Görlich auf das Spendenkonto der Malteser Solingen hin.

Spendenkonto: Pax-Bank Köln, IBAN DE62 3706 0120 1201 2104 25
Weitere Informationen zum Malteser-Kältebus unter www.malteser-solingen.de oder
Telefon 0800 – 86 85 840.

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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