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28. Oktober 2021

Veloroute in minzgrün

Veloroute in minzgrün



Logo und Markierungen weisen den Weg

Die größeren Baumaßnahmen sind abgeschlossen, jetzt bekommt die Veloroute Düsseldorf-Hilden-Solingen-Wuppertal ihr Gesicht: Am vergangenen Montag und Dienstag wurden die minzgrüne Markierungen aufgebracht.  Weiße Fahrrad-Logos mit Pfeilen auf grünem Grund zeigen den Weg überall dort, wo die Route abbiegt. Grüne Begleitstriche parallel zu den Furtmarkierungen bestätigen die Richtung dort, wo die Route geradeaus führt.

Die grüne Farbe lehnt sich an die Vorgaben des Landes für Radschnellwege an. Gegenüber den Radschnellwegen hat die Veloroute jedoch einen etwas reduzierten Standard. So ist sie an Kreuzungen nicht bevorrechtigt, sodass die Orientierung eine größere Herausforderung ist. Deshalb wurde ein eigenes, nichtamtliches Logo entwickelt, das sich deutlich vom amtlichen Radschnellweg-Symbol unterscheidet. Begleitstriche sind nicht durchgezogen, sondern genauso gestrichelt wie die Furtmarkierungen. Minzgrün wurde unter den verschiedenen Grüntönen ausgewählt, weil diese Farbe für die typisch bergischen Fensterläden steht und damit einen lokalen Bezug hat.

Voraussichtlich in der zweiten Novemberwoche wird das Logo auch als Plakette unter den vorhandenen weiß/roten Fahrradwegweisern eingeschoben. Für die Veloroute werden solche Wegweiser teilweise auch neu an, vor allem im Westen des Stadtgebietes, zwischen der Elsässer Straße und der Fahrradstraße Theodor-Storm-Weg. Dort führt die Veloroute von der Hauptverkehrsstraße weg.

Das gleiche Logo wird voraussichtlich in der zweiten Novemberwoche als Plakette unter den weiß/roten Fahrradwegweisern eingeschoben. Einige dieser Wegweiser werden für die Veloroute auch neu angebracht, vor allem im Westen des Stadtgebietes, zwischen der Elsässer Straße und der Fahrradstraße Theodor-Storm-Weg. Dort führt die Veloroute von der Hauptverkehrsstraße weg. Zeitnah werden die Plaketten auch in anderen beteiligten Städten unter die Wegweiser eingeschoben. In Hilden wird die Route weitgehend neu ausgeschildert.

Abschließend müssen noch die bevorrechtigten Querungen der Veloroute an der Korkenziehertrasse über Fuhrstraße, Nümmener Feld und Dahlerstraße baulich umgesetzt und Fahrradständer entlang der Route aufgestellt werden. Das ist im Zeitraum von Dezember bis April geplant. Aufgrund von Kapazitätsengpässen, die durch die Aufräumarbeiten nach der Flutkatastrophe entstanden, war es hier zu Verzögerungen gekommen.

Die Veloroute wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Rahmen des Wettbewerbs „Radverkehr im Klimaschutz“ gefördert.

Foto: Stadt Solingen

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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