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21. Oktober 2021

E-Tretroller: Anbieterwechsel

 E-Tretroller: Anbieterwechsel



Anzahl der Fahrzeuge ändert sich nicht

 

Bei den Anbietern von E-Tretroller im Stadtgebiet gibt es einen Wechsel: Ab sofort stellt "Bolt" seine ausleihbaren Fahrzeuge bereit, "Bird" hat sein Angebot in der vergangenen Woche eingestellt. Das Angebot von "Tier" und "Lime" bleibt bestehen. Damit bleibt die Gesamtzahl der E-Tretroller insgesamt unverändert.

 

Bisher wird das Verleihsystem gut angenommen. Die Fahrzeuge bieten neue Möglichkeiten, kurze Wege zurückzulegen, zum Beispiel zwischen Zug und Arbeitsstelle. Die Stadt Solingen steht dabei im engen Austausch mit den Anbietern, etwa um Parkverbotszonen festzulegen und Lösungen für auftauchende Probleme zu finden. Weitere Optimierungen sind mit der nächsten Sondernutzungsvereinbarung vorgesehen, die zum Beginn des kommenden Jahres in Kraft tritt.

 

Stadt und Anbieter weisen darauf hin, dass das sichere Miteinander auf Wegen und Flächen dann funktioniert, wenn sowohl beim Fahren als auch beim Abstellen die Regeln eingehalten werden. Nicht zuletzt davon hängt auch der Erfolg des neuen Systems ab.

 

Informationen zum Verleih und zu den Regeln bietet die städtische Homepage:
www.solingen.de
Rubrik Bauen & Umwelt, Stichwort Elektrische Mikromobilität bzw. E-Tretroller-Sharing

 

Kontakt zu den Anbietern:
(Die Kontaktdaten sind auch jeweils auf den Fahrzeugen zu finden.)

    Lime [email protected]
    Fon: 069 77 04 47 33
    Bolt [email protected]
    Fon: 030 56 83 73 989
    Beschwerdeformular: https://bolt.eu/de/report-scooter/
    Tier [email protected]
    Fon: 030 56 83 86 51

 Symbolbild

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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