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13. Oktober 2021

Eisbär auf großer Reise


Eisbär auf großer Reise

Der Grüne Zoo Wuppertal teilt mit:"am gestrigen Dienstag, 12.10.2021, hat das Eisbärweibchen Anori den Grünen Zoo Wuppertal verlassen und bereits ihr neues Zuhause im französischen Mulhouse erreicht. Damit endet nach über einhundert Jahren die Haltung und Pflege von Eisbären im Wuppertaler Zoo.

Die am 4. Januar 2012 in Wuppertal geborene Anori wird in Mulhouse eine rund 3.000 m² große Freianlage bewohnen, in die zwei Wasserbecken mit 80 m² und 200 m² Wasserfläche integriert sind. Die Anlage ist mit Grasflächen, Felsen, Baumstämmen und Schattenplätzen attraktiv und naturnah gestaltet. Zwei 180 m² und 50 m² große Innenbereiche stehen den Eisbären ebenfalls zur Verfügung. Anori soll sich die Anlage mit der fast gleichaltrigen Sesi und deren im November 2020 geborenen Tochter Kara teilen.

Der Grüne Zoo Wuppertal hat sich für die Beendigung der Eisbärenhaltung entschieden, da die Anlage der Eisbären, die Teil des historischen Nordlandpanoramas ist, nicht mehr den Ansprüchen an eine moderne Haltung und Pflege dieser charismatischen Tiere entspricht. Das Nordlandpanorama wurde vor über 100 Jahren gebaut und seitdem mehrfach umgebaut und erweitert. Für eine moderne, tiergerechte Haltung von Eisbären würde allerdings deutlich mehr Fläche als dort vorhanden benötigt und ein Um- oder Neubau wäre finanziell vom Grünen Zoo Wuppertal nicht zu stemmen gewesen. Daher hat der Grüne Zoo bereits seit längerer Zeit auf die Beendigung der Eisbärenhaltung in Wuppertal hingearbeitet. Zuletzt wurde im November 2020 das Eisbärenmännchen Luka an den Yorkshire Wildlife Park in England abgegeben. Luka hatte sich seit 2013 mit Anori die Eisbärenanlage im Grünen Zoo Wuppertal geteilt. Anori wurde in der letzten Woche mit dem sogenannten Kistentraining auf den Transport vorbereitet. Dazu wurde die Transportkiste in ihrer Anlage aufgestellt, sodass sie sich an sie gewöhnen konnte und der Transport letztlich für sie mit weniger Aufregung und Stress verbunden war.

Von dem freiwerdenden Platz sollen die benachbarten Kalifornischen Seelöwen profitieren, deren Anlage – ebenfalls ein Teil des historischen Nordlandpanoramas – mit der jetzigen Eisbärenanlage verbunden werden soll. Die dazu nötigen Arbeiten werden in Kürze beginnen.

Der Grüne Zoo Wuppertal ist froh, dass das EAZA Ex-Situ-Programm (EEP) für Anori diese ausgezeichnete Haltung gefunden hat, in die der letzte Eisbär des Wuppertaler Zoos abgegeben werden kann.

 

Foto: Grüne Zoo Wuppertal

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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