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06. Oktober 2021

Neue Impfstation geht in Kürze an den Start

Die Stadt hat einen Standort in den Clemens-Galerien gefunden. Ab 18. Oktober kann dort geimpft werden.

 

Bereits in Kürze wird eine neue stationäre Corona-Impfeinheit der Stadt an den Start gehen. Das teilen der bisherige Leiter des Impfzentrums, Udo Stock, und das städtische Gesundheitsamt mit. Für die Einrichtung ist ein Standort im Erdgeschoss der Hauptpassage in den Clemens-Galerien gefunden worden. Diese Impfstation wird sich im Ladenlokal neben dem Geschäft des Sneaker-Ladens befinden und am 18. Oktober den Betrieb aufnehmen. Dies geschieht, um die weiterhin laufende Arbeit der mobilen Impfteams zu ergänzen.

 

"Es ist hervorragend, dass wir so schnell ein Modell für ein Nachfolgeangebot gefunden haben", freut sich Udo Stock. Er bedankt sich bei allen Beteiligten, die diese pragmatische Lösung zusammen entwickelt haben. "Die Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitsamt, der Kassenärztlichen Vereinigung und den Clemens-Galerien hat bestens funktioniert."

 

Die Impfstation wird von Montag bis Freitag in der Zeit von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet sein. Impfungen sind ohne Terminabsprache mit Vorlage eines Lichtbildausweises möglich. Ein Impfzertifikat wird direkt ausgehändigt.

 

Die medizinische Durchführung der Impfungen übernimmt weiterhin die Kassenärztliche Vereinigung. Die organisatorische Verwaltung der Impfstation liegt in den Händen von Personal aus dem bisherigen Impfzentrum. Dieses hat zum 30. September seinen Betrieb im früheren Kaufhof-Gebäude eingestellt.

 

Die Impfstation in den Clemens-Galerien wird zunächst bis zum Jahresende arbeiten. Eine Entscheidung darüber, ob danach eine Verlängerung in Betracht kommt, ist beizeiten zu treffen.

 

Gesundheitsdezernent Jan Welzel wirbt für das Angebot der Stadt: "Wir stellen als Verwaltung sicher, dass es auch weiterhin neben den Arztpraxen einen schnellen und unbürokratischen Zugang zum Impfstoff geben wird. Damit will das Rathaus einen Beitrag leisten, um die bereits sehr ordentliche Impfquote in der Klingenstadt noch weiter zu verbessern. Wir wollen auch diejenigen erreichen, die bisher noch keine Impfung erhalten haben, um möglichst nah an die Herdenimmunität heranzukommen."

 

 


PM Stadt Sol.

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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