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06. Oktober 2021

MIT Solingen in Rheine

MIT Solingen in Rheine

Solingen/Am vergangen Samstag trafen sich 146 Delegierte der Mittelstands- und Wirtschaftsunion NRW  in  Rheine,  um  einen  neuen  Landesvorstand  zu  wählen.  Für  den  Kreisverband  der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Solingen waren Gerlinde Steingrüber, stellvertretende Vorsitzende und Rolf Steingrüber, Schatzmeister als Delegierte nach Rheine gereist.
Der  nordrhein-westfälische  Verkehrsminister  Hendrik  Wüst,  der  auch  Landesvorsitzender der  Mittelstands-  und  Wirtschaftsunion  der  CDU/CSU  in  Nordrhein-Westfalen  ist,  wurde mit 144 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen klar als Landesvorsitzender bestätigt. „Dieses tolle Wahlergebnis hat er sich seit 2013 erarbeitet und außerordentlich verdient. Vertrauen, gute  Arbeit  und  Teamgeist  hat  in  unserer  Vereinigung  eben  seinen  festen  Platz  und  wird entsprechend honoriert“, so Gerlinde Steingrüber.
Seine  flammende  Rede  über  die  Zukunft  der  CDU  überzeugte  alle  Anwesenden.  Wüst
bringt deutlich zum Ausdruck, wie wichtig es ist, dem Zeitgeist nicht nur
hinterherzulaufen,  sondern  ihn  vielmehr  zu  prägen.  Er  spricht  sich  für  Geschlossenheit und Einigkeit aus. Für sein Statement „Nicht links, nicht rechts. Unsere Richtung ist: nach vorn!“, erhält er Standing Ovationen und nicht enden wollenden Beifall.  
Ein als Videobotschaft eingespieltes Grußwort von Karl Josef Laumann,
Landesvorsitzender  der  CDA  in  Nordrhein-Westfalen,  der  die  volle  Unterstützung  seitens des Arbeitnehmerflügels für eine mögliche Spitzenkandidatur zur bevorstehenden
Landtagswahl von Hendrik Wüst zusagte, begeisterte die Delegierten.
“Alles  deutet  daraufhin,  dass  unser  Verkehrsminister  die  Nachfolge  Laschets  antritt.  Ich habe selten solche Einigkeit für einen möglichen Kandidaten gesehen. Beeindruckend ist, dass  Mittelstand  und  Arbeitnehmer  sich  einig  sind.  Das  stellt  Mut  für  einen  guten  und argumentativen  Wahlkampf  mit  einem  ausgezeichneten  Kandidaten  für  das  Amt  des Ministerpräsidenten  in  Nordrhein-Westfalen  in  Aussicht.  Wir  drücken  alle  Daumen!“,  so Steingrüber.
Neben  der  Wahl  des  Vorsitzenden  wählten  die  Delegierten  reibungslos  alle  weiteren vorgeschlagenen Mitglieder des Landesvorstandes. So geht gute Politik, nur gemeinsam sind wir stark.


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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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