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01. Oktober 2021

Glasfaser-Nachfragebündelung wird verlängert

Glasfaser-Nachfragebündelung wird verlängert


Unterversorgte Haushalte können sich noch bis zum 15. Oktober entscheiden

Solingen/Die laufende Glasfaser-Nachfragebündelung in der Klingenstadt Solingen wird bis zum 15. Oktober 2021 verlängert. Durch das vom Land und Bund geförderte Projekt können alle Haushalte, die bei einer Markterkundung als unterversorgt (weniger 30 Mbit/s) ermittelt wurden, durch einen kostenlosen Glasfaseranschluss schnelles Internet bekommen.

Die Firma epcan aus dem Münsterland, die für den Zuschlag vorgesehen ist, will die Möglichkeit dazu aufgrund der erschwerten Bedingungen für einige Solinger:innen verlängern. „Es wurde deutlich, dass viele Solinger:innen keine Zeit hatten, sich mit dem Thema Glasfaser zu beschäftigen, Corona und Hochwasser waren und sind immer noch ein großes Thema in Solingen. Aus diesem Grund möchten wir die Nachfragebündelung noch einmal um 14 Tage verlängern und somit werden wir den maximalen Zeitraum ausschöpfen, um alle Möglichkeiten auszunutzen", erklären Nils Waning, Geschäftsführer der epcan GmbH, und Alexander Osterhold, Breitbandkoordinator der Klingenstadt.

Aktuell haben sich bereits 50 Prozent der rund 3.300 unterversorgten Haushalte für einen kostenlosen Glasfaseranschluss entschieden. Förderfähige Haushalte können direkt einen Providervertrag oder einen Gestattungsvertrag abschließen. Bei dem Gestattungsvertrag wird der Glasfaseranschluss lediglich im Haus installiert, es kommt nicht wie bei dem Providervertrag zu monatlichen Kosten. Bei dem Glasfasernetz handelt es sich um ein freies Netz, so dass auch weitere Provider Glasfaser darüber anbieten können.

Bei dem geförderten Projekt wird keine Mindestteilnahmequote benötigt. Der Ausbau für alle förderfähige Adressen findet definitiv statt und wird voraussichtlich Ende 2021/Anfang 2022 starten. Nils Waning weist noch einmal auf eine Wertsteigerung der Immobilie hin: „Auch Eigentümer:innen, die ein gefördertes Objekt vermieten, können
einen kostenlosen Glasfaseranschluss erhalten. Mit dem Gestattungsvertrag entstehen keine Kosten.

Eigentümer:innen von Immobilien profitieren von dem kostenlosen Glasfaseranschluss bis ins Haus und gleichzeitig ist es eine enorme Wertsteigerung der Immobilie." Neben den vielen Privatkund:innen können auch Geschäftskund:innen von der einmaligen Förderung profitieren.

Sämtliche Informationen stellt die Firma epcan auf ihrer Webseite unter www.epcan.de/solingen zur Verfügung.

 

PM Stadt SG

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Kommentare: 1
  • #1

    Nicole Molinari (Samstag, 02 Oktober 2021 09:27)

    Ich weiß, dass viele diese Abfrage als unseriöse Werbung entsorgt haben.
    Vielleicht ist es hilfreich, wenn die betroffenen Straßenzüge einmal aufgelistet würden. Die sind ja in der Antragstellung auf zusehen.

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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