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21. September 2021

Sozialpreis des Katholischen Krankenhausverbandes

Rückblick März 2020, Beginn der Pandemie in Deutschland: Gänsehaut, Tränen der Rührung und riesengroße Freude für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der St. Lukas Klinik. Die Schwanenstraße war plakatiert, die Gehwege mit Straßenkreide verziert, um uns Mut zu machen zu einer Zeit als wir nur die furchtbaren Bilder aus Bergamo kannten und nicht wussten, was auf uns zukommen würde, was das Corona-Virus in Deutschland anrichten würde.

 

Die Aktion unserer Nachbarn gehört zu den 50 nominierten Projekten und Aktionen, unter denen der Sozialpreis des Katholischen Krankenhausverbandes Deutschland KKVD vergeben wird. In dieser Woche kann man – bis Freitag, 16 Uhr – für die Nachbarschaftsaktion die Stimme abgeben. Die St. Lukas Klinik hat jedoch zwei Nominierungen. Ab dem 27. September kann man bis zum 1. Oktober man für das Hoffnungsprojekt Zwischenstation der evangelischen Seelsorge abstimmen. Seit anderthalb Jahren ziehen Pfarrerin Astrid Klumb, evangelische Seelsorgerin an der St. Lukas Klinik, und Kirchenmusikerin Uta Heidemann mit E-Piano, Texten Gesprächsangeboten im Gepäck über die Stationen der St. Lukas Klinik und bringen Ruhe und eine kleine Auszeit zu den Menschen. Gerade in den besonders schwierigen Zeiten wolle man als Seelsorge spürbar – hörbar – bleiben, sagt Astrid Klumb. Es sind viele kleine Geschichten, die die beiden auf ihren Touren durch das Krankenhaus erlebt haben. Da ist die Frau, die nach einem Autounfall in der St. Lukas Klinik behandelt wurde und durch das Klavierspiel Uta Heidemanns wieder ein Ziel fand: selbst wieder Klavier spielen zu können. Ein Ziel das sie erreicht, was sie den beiden Frauen Wochen später geschrieben hat. Oder die Rückmeldung, dass weniger Schmerz- und Beruhigungsmittel nach ihren Besuchen auf der Station gegeben werden musste. Besuche sind weiterhin in Solingen nur mit Einschränkungen möglich. Daher machen die beiden Frauen weiter mit ihren Zwischenstationen der Hoffnung.

 

Insgesamt gibt es vier Runden mit unterschiedlichen Projekten, in jeder Runde hat man eine Stimme, die man auf https://kkvdsozialpreis.de/jetzt-abstimmen abgeben kann.

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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