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21. September 2021

Kleingärten Busche Kesselweg erhalten!


Kleingartengelände Bussche-Kessel-Weg erhalten!

Solingen/Endlich handeln! Bebauungsplan aufheben und mit der BEG über den Ankauf des Kleingartengeländes Bussche-Kessel-Weg verhandeln!

 

Vor einem halben Jahr haben wir unseren Bürgerantrag zur Rettung der Kleingartenanlage Bussche-Kessel-Weg gestellt. Bis heute haben es die Solinger Stadtverwaltung und die Solinger Ratsfraktionen - trotz anderslautenden Beschlüssen - nicht geschafft, die Weichen für eine Rettung der Kleingartenanlage zu stellen. Das ist ein Armutszeugnis!

 Wieso wird das verwaltungsinterne juristische Gutachten nicht öffentlich gemacht, das zeigen könnte, dass, wie wir vermuten, der Gewerbegebietsausweisung zugrundeliegende Bebauungsplan aus Mitte der 1970er Jahre nicht (mehr) rechtmäßig ist?
    Wieso bringen die Stadtverwaltung und die Ratsfraktionen keine Beschlussvorlage in die Ratsgremien ein, die den alten - rechtswidrigen -Bebauungsplan aufhebt und eine Veränderungssperre erlässt sowie unserem Bürgerantrag zustimmen?
    Wieso kann es sein, dass die Stadtverwaltung Ende 2018 eine Bauvoranfrage der BEG (Bahn—Entwicklungs-Gesellschaft) auf einen Gewerbebau auf dem Gelände der Kleingartenanlage positiv bescheidet, ohne Rücksprache mit den Ratsgremien zu nehmen, obwohl noch im Jahr zuvor die betroffene Bezirksvertretung sich für den Erhalt der Kleingartenanlage ausgesprochen hat?
    Wieso macht die Stadt Solingen nicht den Landtagsfraktionen und der Landesregierung deutlich, dass sie die Kleingartenanlage aus sozialen sowie umwelt- und klimavorsorgenden Gründen erhalten will, da doch das Land NRW zur Hälfte an der BEG beteiligt ist?
    Wieso verhandelt die Stadt Solingen nicht endlich mit der BEG über einen Ankauf des Kleingartengeländes (die sonst fällige Entschädigung an die Kleingärtner, die Vernichtung hochwertigen Gartengeländes und die Einrichtung eines dann notwendigen neuen Kleingartengeländes mit den dafür erforderlichen  Infrastruktureinrichtungen dürfte mindestens genauso teuer kommen)?

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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