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18. September 2021

Bodenversiegelung stoppen

Bodenversiegelung stoppen – Initiativen unterstützen!

 

Solingen/Die Fraktion DIE LINKE. Die PARTEI setzt sich das Ziel, dass bei sämtlichen neuen Bebauungsplänen ein großes Augenmerk auf die Bodenversiegelung gesetzt werden muss. Aber auch noch nicht umgesetzte Projekte mit abgeschlossener Planung müssen erneut geprüft werden, um Konzepte wie eine „Schwammstadt“, bei der auf eine Versickerung, statt der reinen Wasserabfuhr mittels Kanäle gesetzt wird, erfolgreich verwirklichen zu können.

Die Fraktion DIE LINKE. Die PARTEI begrüßt und unterstützt weiterhin die Arbeit und Zielsetzungen von Bürgerinitiativen wie „Rettet das Ittertal e.V.“, die seit Jahren in dieser Richtung aktiv sind. Ihre Forderung nach Baustopps, wie zuletzt am 15.09.2021 in der Presse berichtet wurde, finden wir wichtig und notwendig.

Die Widderter Bürgerinitiative „Natur bewahren“ fordert in einem Bürgerantrag das Entwässerungskonzept für den Bebauungsplan H 667 (Börsenstraße) erneut zu prüfen. Die weiteren Argumente gegen das Projekt hinsichtlich Verkehrsanbindung und Zerstörung der Natur bleiben zusätzlich bestehen.

Die Fraktion DIE LINKE. Die PARTEI schloss sich gern dem Antrag der Grünen für die Ausschüsse AKUMW/ASSD an, indem es um eine Simulation der geplanten Bebauung H 667 bei Starkregenereignissen geht. Schon zuvor beantragte die Fraktion im Ausschuss für Städtebau, Stadtentwicklung und Digitale Infrastruktur einen Tagesordnungspunkt zum Thema Bebauungsplan H 667, da dieser aus unserer Sicht schon aus Umweltaspekten nicht umgesetzt werden sollte und unbedingt einer Überarbeitung nach dem neuesten Kenntnisstand bedarf.

„Nach den Erfahrungen des „Jahrtausendhochwassers“ vom Juli darf es kein „Weiterso“ geben. Dazu ist meine Fraktion bereit, in und außerhalb des Rates mit allen demokratischen Kräften zusammen zu arbeiten,“ so Erik Pieck, Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Stadtplanung.

Auch steht die Fraktion DIE LINKE. Die PARTEI zum Erhalt der Kleingartenanlage Bussche-Kessel-Weg. Die Stadt Solingen muss ihr Vorkaufsrecht nutzen und das Gelände erwerben, damit es langfristig als Kleingartenanlage erhalten werden kann.

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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