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08. September 2021

Wupperinsel: Wettbewerb ist entschieden

 Wupperinsel: Wettbewerb ist entschieden



Alle Entwürfe sind im Dürpellos zu sehen

 

Solingen/Ein wichtiger Meilenstein für die Neugestaltung der Wupperinsel in Solingen-Burg ist erreicht: Der freiraumplanerische Wettbewerb, in dessen Rahmen Landschaftsarchitekten aufgefordert waren, Ideen zu entwickeln, ist entschieden. Nachdem das Preisgericht sich im Juni zunächst vertagt hatte, um drei Büros in der letzten Wettbewerbsrunde Gelegenheit zu geben, ihre Beiträge noch einmal zu vertiefen, votierte es in der Sitzung am 1. September einstimmig:

Erster Preisträger im Wettbewerb wurde das das Planungsbüro DTP Landschaftsarchitekten GmbH (Landschaftsarchitektur | Umweltplanung | Stadtentwicklung) aus Essen. Es erhält ein Preisgeld in Höhe von 11.000 Euro. Der zweite Preis ( 8.000 Euro) ging an das Büro scape Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf, der dritte (6.000 Euro) an das Büro GREENBOX Landschaftsarchitekten aus Köln. Im Preisgericht saßen Stadtdirektor Hartmut Hoferichter, Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Politik sowie Akteure vor Ort, außerdem Landschaftsarchitekten als externe Expertinnen und Experten. Den Vorsitz hatte Prof. Ulrike Beuter, Landschaftsarchitektin aus Oberhausen.

Im nächsten Schritt werden die drei Preisträger nun aufgefordert, ihre Entwurfskonzept zu konkretisieren und die Kosten für die Umsetzung zu beziffern. Am Ende dieses Verhandlungsverfahrens steht fest, wer den Auftrag erhält. Dabei geht das Büro, das mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde, mit einem Punktevorsprung ins Rennen. Die Ergebnisse werden im Spätherbst erwartet.

Insgesamt hatten sich zehn Planungsbüros beteiligt. Alle Entwürfe sind vom 9. September bis 7. Oktober jeweils donnerstags, 16-18 Uhr im Stadtteilbüro zu sehen. Nach dem Hochwasser ist das Stadtteilbüro vorübergehend im "Dürpellos", Eschbachstraße 44-46, untergebracht.
Kontakt über das Stadtteilmanagement: Fon 0152 0217 1486, E-Mail: [email protected].

 

Anlass und Aufgabenstellung

Die Umgestaltung der Wupperinsel ist eine Maßnahme des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzeptes (ISEK) für den Stadtteil Burg, das im Rahmen des Programms „Lebendige Zentren" (Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne) gefördert wird. Sie ist wichtigste Maßnahme zur Verbesserung des Wohnumfeldes in Unterburg, soll aber auch touristische Aspekte berücksichtigen und dem Natur- und Umweltschutz gerecht werden.

Das Grundstück liegt direkt am Ufer der Wupper und wird aktuell überwiegend als Parkplatz genutzt. In die Betrachtung sollte nicht nur die Wupperinsel, sondern auch die angrenzende Fläche und die Fläche jenseits der Wupper einbezogen werden.

Durch die Umgestaltung sollen vor allem diese Ziele erreicht werden:

·       Die Wupperinsel als Ankunftsort für Besucherinnen und Besucher soll inklusive Parkplatz attraktiver werden, die Mulitfunktionalität der Flächen erhalten bleiben

·       Die Wupper soll zu jeder Jahreszeit erlebbar sein.

·       Die Wupperinsel soll mehr Aufenthaltsqualität erhalten. Dabei müssen vor allem die Rahmenbedingungen, die sich aus dem Naturraum ergeben, berücksichtigt werden.

·       Schaffung von Sichtbeziehungen, Berührungspunkten, Aussichtsmöglichkeiten.

·       Verbesserung der (touristischen) Infrastruktur.

Es sind Gesamtkosten in Höhe von etwa 1,66 Mio Euro kalkuliert. Für die Umsetzung müssen Fördermittel beim Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung beantragt werden.

Vor dem Hintergrund der Hochwasserkatastrophe am 14. Juli 2021, die auch Unterburg massiv getroffen hat, muss nun - im Nachgang zum Wettbewerb - geprüft und bewertet werden, welche zusätzlichen Rahmenbedingungen sich daraus für die zukünftige Gestaltung der Wupperinsel ergeben.

 

Symbolbild Unterburg

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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