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06. September 2021

Gründung des ersten eSport Clubs in Solingen

Gründung des ersten eSport Clubs in Solingen

Solingen/Durch die Initiative von Solingen.Business wurde mit lokalen Partner:innen wie dem Solinger Startup „Doppelpass Digital GmbH“ und „Stage5 Gaming“ jetzt der „eSport Club Solingen e.V.“ ins Leben gerufen. Der Verein ergänzt, neben den bereits stattfindenden eSport Meetups des coworkit Solingen, nun das Angebot an digitalem Sport in der Klingenstadt Solingen.

Gaming und die kompetitive Form des eSports erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. „Das Angebot im Bereich des eSport wird daher am Standort Solingen weiter ausgebaut. Wir haben bereits lokale Gründer:innen die sich in diesem Themengebiet selbstständig gemacht haben und bei uns im Coworking Space beheimatet sind. Dazu ist unser Angebot an eSport Meetups gekommen, die aus dem Coworking Space Solingen gesteuert werden und nun runden wir das alles mit der Gründung eines eigenen Vereins ab“, so Frank Balkenhol, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Solingen und des Gründer- und Technologiezentrum Solingen.

„Die Gründung des eSport Club Solingen e.V. soll das Thema erlebbarer und greifbarer machen, aber auch die nötige Aufklärung bieten, um für das Thema eSport zu sensibilisieren. Hierfür sind im Rahmen der Vereinstätigkeit neben interessanten Veranstaltungen auch größere Events in der Klingenstadt vorgesehen sowie die überregionale und bundesweite Vernetzung. Darüber hinaus ist der Verein auch die erste Anlaufstelle für Gründungen oder Unternehmen, die sich mit der Thematik befassen“ so Phil Derichs vom Gründer- und Technologiezentrum Solingen.

Den Vorsitz des Vereins bilden erfahrene Personen aus dem Bereich des Gamings: Erster Vorsitzender ist Gerrit Kremer (Co-Founder Doppelpass Digital und esport-manager), zweiter Vorsitzender ist Bernd Unger (Stage5Gaming) und als dritte Vorsitzende wurde Fiona Gundermann (studierte Gamedesignerin und Projektverantwortliche bei Sportsforcharity) gewählt.

Die Ziele und Zwecke des Vereins gestalten sich wie folgt:

    Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz des eSports sowie die Förderung der Gemeinschaft der eSport-Szene in der Bergischen Region. Öffentlichkeitsarbeit für den elektronischen Sport; den Aufbau einer aktiven eSport Gemeinschaft.
    Junge Menschen durch einen verantwortungsvollen Umgang mit eSport in der Gemeinschaft des Vereins in ihrer Entwicklung zu fördern und beizutragen, dass sie zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten heranwachsen.
    Maßnahmen und Veranstaltungen zur Erhaltung und Förderung des körperlichen, seelischen und geistigen Wohlbefindens, insbesondere der Erziehung und Informationsgabe über den verantwortungsvollen Umgang mit eSport; der Prävention von Spielsucht und der Vermeidung von Vereinsamung durch eSport außerhalb von Gemeinschaften.
    Förderung von eSport an Bildungseinrichtungen (Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen) zur körperlichen, geistigen und charakterlichen Formung junger Menschen.
    Besondere künstlerisch geprägte Veranstaltung im Bereich des eSports anbieten sowie Animations- und Programmierwettbewerbe, einschließlich von Kunstdarbietungen unter Einsatz von Computertechnik, Robotertechnik und künstlicher Intelligenz fördern.

Die Vereinsgründung ist ein weiterer Baustein in der Digitalisierungsstrategie der Klingenstadt Solingen und trägt so einen wesentlichen Beitrag dazu, den eSport in der Stadtlandschaft sichtbar zu machen und als zentralen Anlaufpunkt für alles rund um den digitalen Sport zu bilden. Der Verein dient darüber hinaus auch als Anlaufstelle für andere Vereine, die eSport ebenfalls als Themenfeld in ihre Vereinsarbeit mit aufnehmen wollen. Oder aber auch für junge Gründer:innen, Unternehmen und Privatpersonen die sich mit dem Thema beschäftigen. „Man sieht, dass eSport ein wichtiges Thema ist, dass man nicht aus den Augen verlieren sollte. eSport vermittelt nicht nur das Bild eines/einer Zocker:in der/die nur Videospiele spielt. eSports ist viel mehr. Es ist ein Thema, welches tief in der Gesellschaft verankert ist und den Markt immer weiter erobert und etabliert. Und genau hier will sich Solingen als Wirtschaftsstandort ebenfalls verankern und positionieren und eine Vorreiterrolle entwickeln“, so Oberbürgermeister Tim Kurzbach abschließend.

Die Vereinsarbeit wird begleitet von regelmäßig stattfindenden eSport Meetups. Diese wurden Anfang 2021 ins Leben gerufen. Organisiert von Solingen.Business, in Kooperation mit dem Solinger Startup Doppelpass Digital und Stage5Gaming, wird auch zukünftig alle zwei Monate ein eSport Meetup stattfinden. Hierbei treffen sich digital alle mit Interesse an dem Thema: Egal ob bereits aktiv in der Branche unterwegs, Hobby-Spieler:innen oder einfach nur aus Neugier. Die Themen sind dabei vielfältig und offen gestaltet. Wichtig ist, dass jede:r daran teilnehmen kann und neben neuen, interessanten Netzwerkkontakten auch die eigenen Fragen mitbringen kann. Das nächste eSport Meetup findet am 13. Oktober 2021 statt. Weitere Details dazu folgen.

Alle Nachfragen und Anfragen zur Mitgliedschaft im eSport Club Solingen e.V. nimmt der Verein ab sofort per Email unter: [email protected] entgegen. Zudem sind auf der Webseite www.esport-solingen.de weitere Informationen zum Verein verfügbar.

Die Welt der Videospiele ist seit Jahren im Umbruch und hat eine enorme Entwicklung durchlaufen. Die massive Zunahme an Live-Streams von Videospielen im Internet hat das Gaming wahrlich revolutioniert. Was früher lediglich im eigenen Wohnzimmer an der Spielekonsole stattfand, ist mittlerweile ein internationales Spektakel mit Millionen Zuschauer:innen und Teilnehmer:innen geworden. Man ist nicht mehr nur der/die „Zocker:in“ oder ein/e Gamer:in, sondern gleichzeitig auch Streamer:in, Entertainer:in und evtl. auch professionelle/r eSportler:in. Es geht beim Gamen um viel mehr als nur einen Zeitvertreib oder ein Hobby – es handelt sich mittlerweile um eine eigene Disziplin und unter Umständen auch eine Einkommensquelle. Unterschiedliche Quellen belegen, dass zwischen 35 bis 40 Millionen Menschen in Deutschland auf dem Handy, dem Computer oder der Konsole aktiv spielt. Marktforscher:innen prognostizieren für das Jahr 2024 ein weltweites Marktvolumen von rund 1,6 Milliarden US-Dollar im Bereich eSports. Die Anzahl der eSports-Zuschauer:innen soll von rund 436 Millionen weltweit im Jahr 2020 auf mehr als 577 Millionen im Jahr 2024 steigen.

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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