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01. September 2021

Stadtradeln startet mit "Tour der Vielfalt"

 Stadtradeln startet mit "Tour der Vielfalt"



Mit dem Fahrrad klimafreundlich unterwegs

Solingen/21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurücklegen - darum geht es beim „Stadtradeln". Solingen ist bei der internationalen Kampagne des Klima-Bündnisses in diesem Jahr zum dritten Mal dabei. Vom 4. bis zum 24. September können alle mitmachen, die in der Klingenstadt wohnen, arbeiten, einem Verein angehören, zur Schule gehen - unabhängig vom Alter oder ob sie mit dem Sport- oder Hollandrad, einem Liegerad, einem behindertengerechten Rikschafahrrad oder dem E-Bike unterwegs sind. Es zählt jeder Kilometer - ganz gleich, ob er auf dem Weg zur Arbeit, in der Freizeit oder auch im Urlaub geradelt wird.

Zum Auftakt lädt die „Tour der Vielfalt" alle Solingerinnen und Solinger zum Mitmachen ein. Sie startet am Samstag, 4. September, um 11:30 Uhr im Südpark (Treffen um 11:15 Uhr). Von dort geht es über die Korkenziehertrasse und ein Teilstück der neuen Veloroute zum Walder Stadtpark. Dort endet die Tour um 12 Uhr pünktlich zum Start des Festes „Leben braucht Vielfalt", das mit buntem Programm und vielen kulinarischen Spezialitäten erstmals in Wald stattfindet. Wer möchte, kann das Thema „Vielfalt" und „Fahrrad" zur Tour gerne kreativ umsetzen - etwa mit bunten Blumen am Hollandrad, einem Fahrrad in Regenbogenfarten oder, oder, oder. Eine Anmeldung zur "Tour der Vielfalt" ist nicht notwendig.

Wer darüber hinaus im Aktionszeitraum beim „Stadtradeln" mitmachen, ein Team gründen oder sich einem Team anschließen möchte, kann sich online informieren und anmelden:

    www.stadtradeln.de
    facebook.com/stadtradeln
     
Rund 60 Teams gibt es bereits, weitere können noch gegründet werden. So sind beispielsweise die „Luftpumpen", die „Ghostrider" und das Team „Dynamo Radhaus" am Start..Viele Teams freuen sich auf weitere Mitradelnde, gemeinsam fahren und etwas für das Klima und die Gesundheit zu tun, macht einfach noch mehr Spaß! Als besondere Vorbilder werden auch in diesem Jahr wieder „Stadtradeln-Stars" gesucht: Sie steigen für drei Wochen komplett auf das Fahrrad um und lassen das Auto stehen. Im Stadtradeln-Blog berichten sie über ihre Erfahrungen.

Die Bilanz von "Stadtradeln" im vergangenen Jahr kann sich sehen lassen: Mehr als 1.100 Radelnde waren dabei, zusammen legten sie 262.050 Kilometer zurück. Das entspricht sechs Äquator-Umrundungen. Einzelne Teilnehmende radelten in den 21 Tagen über 1.500 km.

Hintergrund

„Stadtradeln" ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnisses. Es geht darum, Menschen in ihrem Alltag zum Umsteigen auf das Fahrrad zu motivieren, den Radverkehr zu fördern und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, rund ein Viertel im innerörtliche Verkehr. Würden rund 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurück gelegt, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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