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27. Juli 2021

Noch freie Plätze bei Historischen Ferienspielen

Noch freie Plätze bei Historischen Ferienspielen



Solingen/Rollenspiele und Ferienspaß im Klosterhof des Klingenmuseums

Napoleon zieht seit heute durch das Lager, das im Klosterhof seine Zelte aufgeschlagen hat: Dort finden in der vierten und fünften Sommerferienwoche wieder die beliebten Rollenspiele im Rahmen des Ferienspaßes statt.  Betrug, alchemistischer Zauber und sogar ein Gefangener im Klosterkeller sind bei den diesjährigen Ferienspielen des Deutschen Klingenmuseums dabei.

Sieben- bis 14-Jährige können in die Rollen historischer Figuren schlüpfen und eine Geschichte zu erleben, die ganz im Glanz der mystischen Faszination des Goldes steht. Im einem authentischen Setting lernen die Kinder, wie man Feuer macht, Brot backt, schnitzt und sogar schmiedet. Für die Historischen Ferienspiele unter der Leitung von Olaf Fabian-Knöpges und seinem Team gibt es in beiden Wochen (26. bis 30. Juli und 2. bis 6. August) noch freie Plätze.

Die Kinder bekommen für das Spiel historische Kleidung aus dem Kostümfundus entliehen, um festes Schuhwerk (keine Sandalen!) wird gebeten. Die Kosten betragen 35 Euro pro Woche bzw. 8 Euro am Tag. Kinder, die sich für eine Woche anmelden, müssen montags und mittwochs einen beaufsichtigten Corona Selbsttests am Museum durchführen. Kinder, die sich nur für einzelne Tage anmelden, müssen die Bescheinigung einer Negativtestung vorlegen, die nicht älter als 48 Stunden ist.

Anmeldung telefonisch unter Tel. 0212-25836-0 / -11 / -41

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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