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21. Juli 2021

SPD-Frauen wählen neue Vorsitzende


SPD-Frauen wählen neue Vorsitzende

Solingeen/Es ist dem Coronavirus geschuldet, dass die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) erst jetzt einen neuen Vorstand in einer Präsenzsitzung wählen konnte. Die Solinger Landtagsabgeordnete Marina Dobbert wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Alexa Bell, die bisherige Vorsitzende wurde ihre Stellvertreterin. Als Beisitzerinnen komplettieren Julia Herrmann und Ulrike Fäuster den neuen Vorstand. Für weitere Delegierten-Funktionen wurden Conny Weck-Stephan, Jeanne Jagenberg,Monika Hugonin, Gundi Hübel und Ingrid Linden einstimmig gewählt. Marina Dobbert will Frauen in der SPD unterstützen Mandate zu erreichen, aber auch an der Verbesserung der Bedingungen für Frauen mitwirken, überhaupt Mandate wahrnehmen zu können: "Es sind auch noch 2021 viel zu wenig Frauen in den Parlamenten. Daran will ich etwas ändern." Zuvor wurde die Eishockeytorhüterin Jennifer Klömpges als Sportlerin des Jahres 2020 geehrt (Für das Jahr 2021 wurde keine Nominierung vorgenommen).Die Sportlerinnenehrung der AsF hatte Marina Dobbert, die dem Sport in Solingen sehr verbunden ist, 2017 initiiert.Bisherige Preisträgerinnen waren zum Auftakt Inga Hundeborn, die Schach-Mädchen (damals U 14) vom Solinger Schach Club 2018 und Saskia Käs 2019. Marina Dobbert: "Sportlerinnen leisten extrem viel, weil sie oftmals Sport,Beruf und auch noch die Familie unter einen Hut bringen müssen. Deshalb sind sie besondere Vorbilder, für starke und außergewöhnliche Frauen, wenn sie so erfolgreich wie Jennifer Klömpges sind!"

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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