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30. Juni 2021

Daniel Marks gewinnt den 5. Solinger Bürgerpreis

 

Daniel Marks gewinnt den 5. Solinger Bürgerpreis

 

 

 

Solingen/Die Wahl für den Gewinner des 5. Solinger Bürgerpreises fiel auf den Alltagshelden Daniel Marks. Das Engagement von Daniel Marks hat einen sozialen und einen technischen Hintergrund. Er ist der Initiator der Initiative „Hey Alter“ in Solingen. Die Idee dahinter ist: Unternehmen und Privatleute spenden ihre ausgemusterten, aber gut erhaltenen Computer. Die werden dann für bedürftige Schüler umgerüstet, damit sie für schulische Dinge einen Rechner zur Verfügung haben. Schon nach wenigen Wochen standen Ende 2020 rund 200 Geräte zum Umrüsten zur Verfügung. Der mit 1.000 Euro dotierte Hauptpreis wurde heute gemeinsam von Solinger Tageblatt, Radio RSG und Stadt-Sparkasse Solingen an Daniel Marks übergeben.

 

 

 

Die anderen Kandidaten erhielten für ihr Engagement jeweils Preise in Höhe von 500 Euro, zusätzlich wurde in diesem Jahr ein Sonderpreis verliehen. Dieser Preis würdigt das außerordentliche Engagement der achtjährigen Amelie Westebbe. Sie setzt sich intensiv für das Tierheim in Solingen ein, in dem Sie Sach- aber auch Geldspenden sammelt. Von dem gesammelten Geld kauft sie in Abstimmung mit dem Tierheim z.B. Tierfutter oder Tierbeschäftigung ein. Unterstützung bekommt Amelie dabei von ihrer Oma, Marianne Knapik, die Amelie für den Bürgerpreis vorgeschlagen hat.

 

 

 

Schon zum fünften Mal wurde der Solinger Bürgerpreis von der Stadt-Sparkasse Solingen in Zusammenarbeit mit dem Solinger Tageblatt und Radio RSG verliehen, um außerordentliches Engagement von Solingerinnen und Solingern auszuzeichnen. Im April waren dann alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, ihren persönlichen Alltagshelden zu nominieren. Aus über 100 Einsendungen für 43 Kandidatinnen und Kandidaten wählte eine Jury vier Kandidaten aus, für die dann abgestimmt werden konnte: Die nominierten Alltagshelden waren in diesem Jahr Gabriela Fritz, Bettina Heuschkel, Daniel Marks und Enver Perviz. Alle zeichnet ein überdurchschnittlicher Einsatz für die Klingenstadt aus.

 

 

 

 

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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