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30. Juni 2021

Ausfälle und Einschränkungen auf der Linie S7

 

UPDATE zu den jüngsten Ausfällen und Einschränkungen auf der Linie S7

 

 

 

·        Außergewöhnlich hoher Verschleiß der Radsätze in den vergangenen Wochen führt weiterhin zu Einschränkungen des Verkehrs im Bergischen Land

 

·        Ursachenforschung dauert an

 

·        Über Auswirkungen und Ersatzverkehre wird auf www.zuginfo.nrw informiert

 

 

 

Hagen, 29. Juni 2021 Am 18. Juni informierte Abellio darüber, dass es aufgrund eines außergewöhnlich hohen Radsatzverschleißes an den Fahrzeugen auf der Linie S7 von Abellio im Bergischen Land zu vermehrten Einschränkungen und Fahrtausfällen gekommen war, die aktuell weiter anhalten. Die Suche nach der Ursache läuft im Rahmen der Instandsetzung der betroffenen Fahrzeuge und gemeinsam mit den Kollegen der DB Netz AG weiterhin auf Hochtouren, um alsbald eine Entlastung der Situation herbeizuführen und wieder einen stabilen Verkehr zu ermöglichen.

 

Derzeit verkehren noch drei von neun Fahrzeugen auf der Strecke. Zusätzlich ist ein Schienenersatzverkehr mit Bussen (SEV) eingerichtet. Es ist zum aktuellen Stand leider nicht auszuschließen, dass der Betrieb gänzlich eingestellt werden muss. Damit kann einem weiteren Verschleiß der Fahrzeuge vorgebeugt werden, bis die Ursachenfindung abgeschlossen ist. Abellio bittet die Fahrgäste um Verständnis und versichert, dass auch mit dem VRR als Aufgabenträger eng zusammengearbeitet wird um den regulären Verkehr schnellstmöglich wieder herstellen zu können.

 

Fahrgästen wird weiterhin unbedingt empfohlen, die aktuellen Informationen in den bekannten Auskunftsmedien vor Fahrtantritt zu prüfen. Aktuelle Meldungen zu Ausfällen und etwaigen Ersatzverkehren werden ebenfalls über unsere Website und www.zuginfo.nrw veröffentlicht.

 

 

 

 

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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