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25. Juni 2021

Sommer 2021 im LVR Industriemuseum  

 

Sommer 2021

 

im LVR Industriemuseum

 

 

 

 

 

Solingen/red-eine Vielzahl an Angeboten hat das Industriemuseum in diesem Sommer: Immer noch mit Maske und dem gebotenen Abstand, aber ohne Test und jetzt auch wieder spontan ohne Anmeldung, das LVR Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs freut sich auf Besucherinnen und Besucher. Zahlreiche Maschinen können vorgeführt werden. Dem Schmied bei der Arbeit am Fallhammer mit den glühenden Scherenrohlingen zusehen, ist ein besonderes Erlebnis. Kostenlose Kurzführungen, die mehrmals am Tag angeboten werden, laden zum Entdecken ein.

 

 

 

Und natürlich gibt es auch ein umfangreiches Angebot zu festen Terminen:

 

 

 

Für Erwachsene

 

 

 

Sommerführung des LVR-Industriemuseums – Spurensuche auf dem Gelände der historischen Scherenfabrik

 

Solingen ist bekannt für die Herstellung hochwertiger Messer und Scheren. Während der Industrialisierung traten Fabrikbauten an die Seite der traditionellen handwerklichen Kotten. Eine dieser Fabriken steht im Blickpunkt der Sommerführung des LVR-Industriemuseums. Roter Backstein, Sheddächer und hohe Schornsteine - während eines Rundgangs über das historische Fabrikgelände der Gesenkschmiede Hendrichs liegt der Blick auf den Industriebauten um 1900. Weiter führt der Weg zur Villa der Fabrikantenfamilie, wo die Spuren der einst repräsentativen Gartenanlagen mit Springbrunnen zu finden sind.

 

Wann: Mi 14.7; So 25.7.; Mi. 11.8.; So 15.8. 2021, jeweils 15 Uhr

 

Dauer: eine Stunde (anschließend besteht die Möglichkeit zum individuellen Museumsbesuch)

 

Preis: 6,50 € pro Person, der Eintritt ins Museum im Anschluss an die Führung ist enthalten

 

Anmeldung: Tickets sind online erhältlich: https://www.shop.industriemuseum.lvr.de/ ;

 

Bei kulturinfo rheinland unter Tel. 02234/9921555 oder per Mail an [email protected]. Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt.

 

Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygienevorschriften

 

 

 

Für Kinder und Familien

 

 

 

Entdeckungstour zum Solinger Lochbach mit Spielen aus der Zeit um 1900

 

Mit einem Guide machen sich Familien auf den Weg, um die Spuren der Menschen zu erkunden, die vor 100 Jahren in Solingen die weltbekannten Messer und Scheren herstellten. Was ist das für ein riesiges Gebäude mit dem hohen Schornstein? Wozu wurden graue Schieferschindeln an den Wänden der Fachwerkhäuser befestigt? Und wieso wurde der Bach früher an dieser Stelle aufgestaut? Der Rundgang führt vorbei an Orten, an denen früher Schleifkotten, Schmiedehämmer, Hofschaften und Mühlen standen. Während des Rundgangs werden alte Spiele gespielt: Himmel & Erde, Schnick-Schnack-Schnuck oder Verstecken. Zu den Highlights gehört ein Zwischenstopp an einem idyllischen Mühlenbach: Hier experimentieren die Familien mit der Kraft des Wassers, bauen einen kleinen Staudamm und bringen ein Wasserrad zum Drehen. Wagemutige versuchen, mit einem Korb auf dem Kopf, Waren die Bachhänge auf- und ab zu transportieren – wie die Lieferfrauen noch vor 100 Jahren in Solingen.

 

Die Strecke ist etwa 4 Kilometern lang und dauert ca. drei Stunden. Dafür brauchen die Teilnehmer*innen festes Schuhwerk und robuste, wetterfeste Kleidung. Gerne kann auch ein Taschenmesser, einen Weinkorken und einen leeren Joghurtbecher mitgebracht werden. In einer Pause können die Teilnehmer*innen ein selber mitgebrachtes Picknick verzehren. Der Weg am Bach ist uneben, daher bitte bei der Anmeldung mitteilen, ob Rollstuhlfahrer*innen teilnehmen.

 

Wann: Sa., 3.7.; Sa. 17.7.; Sa. 31.7; Sa. 14.8, jeweils 13.00 bis 16.00 Uhr

 

Kosten: 8 € für Erwachsene, 3 € für Kinder

 

Anmeldung: Tickets sind online erhältlich: https://www.shop.industriemuseum.lvr.de/ ;

 

Bei kulturinfo rheinland unter Tel. 02234/9921555 oder per Mail an [email protected]. Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt.

 

Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygienevorschriften

 

 

 

 

 

Besucherwerkstatt

 

Hammer, Bohrer, Säge und Graviergerät – die neue Besucherwerkstatt des LVR-Industriemuseums Gesenkschmiede Hendrichs lädt Familien dazu ein, handwerklich aktiv zu werden. Dabei können die Teilnehmer aus Kronkorken alles Mögliche gestalten. Auf jeden Fall kommen neue, praktische oder schöne Dinge dabei heraus. Ein Museumsmitarbeiter steht ihnen bei der Metallbearbeitung unterstützend zur Seite, gibt eine Einführung in den Umgang mit dem Werkzeug und begleitet den Gestaltungsprozess.

 

Wann: Do., 8.7.; Do. 15.7.; Do. 22.7.; Do 5.8, jeweils 14-15 und 15.30 -16.30 Uhr

 

 Sa., 10.7.; Sa. 24.7.; Sa. 7.8.; jeweils 14-15 und 15.30 -16.30 Uhr

 

Kosten: 6,50 € Eintritt für Erwachsene, 3 € Materialkosten für Kinder

 

Anmeldung: Tickets sind online erhältlich: https://www.shop.industriemuseum.lvr.de/ ;

 

Bei kulturinfo rheinland unter Tel. 02234/9921555 oder per Mail an [email protected]. Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt.

 

Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygienevorschriften

 

 

 

 

 

Foto LVR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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