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11. Juni 2021

Auf dem Weg zum Welterbe

 Auf dem Weg zum Welterbe


Solingen/Fachjury gibt Votum für Bewerbung der Großbogenbrücken

 

Die Müngstener Brücke hat sehr gute Chancen, als UNESCO-Welterbe-Kandidat für Nordrhein-Westfalen auf Bundesebene nominiert zu werden und damit die erste große Hürde im Welterbe-Verfahren zu nehmen: Die Welterbe-Fachjury Nordrhein-Westfalen 2021 empfiehlt dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, die Nominierung der "Großbogenbrücken des 19. Jahrhunderts" für die Fortschreibung der Deutschen Tentativliste in Erwägung zu ziehen. Das Gutachten wurde heute veröffentlicht, die Entscheidung triff das Landeskabinett voraussichtlich im September.

 

Die Bewerbung der Müngstener Brücke in internationaler Gemeinschaft mit den Brücken Ponte Maria Pia und Ponte Dom Luis I. in Portugal, dem Garabit-Viadukt und dem Viaduc du Viaur in Frankreich und der Ponte San Michele in Italien ist damit der einzige Vorschlag aus Nordrhein-Westfalen, der im weiteren Verfahren Chancen hat.

 

Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach freut sich: „Wir haben eine erste wichtige Station auf dem Weg zum Welterbe erreicht. Und mit Volldampf geht es nun weiter. Ich freue mich auf den weiteren Weg, gemeinsam mit unseren Partnern im Städtedreieck, bei der Deutschen Bahn und in Europa.“

 

„Schon jetzt ist die Müngstener Brücke ein wunderbares touristisches Ziel. Die Auszeichnung als Weltkulturerbe würde ihr zusätzlichen Glanz und Anziehungskraft verleihen. Dass das auch noch verbunden ist mit dem europäischen Gedanken und dem Zusammenspiel mit anderen bedeutenden Brückenbauwerken, freut mich besonders“, erklärt Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz schließt sich an: „Mit der heutigen Empfehlung der Welterbe-Fachjury und einer hoffentlich im Herbst folgenden Nominierung wird dieses wichtige Projekt auch für die Menschen in unseren drei Städten immer greifbarer. Im internationalen Kontext haben diese Brücken, die als außerordentliche Ingenieursleistungen gelten, dadurch die Chance zu völkerverbindenden Elementen zu werden."

 

Günter Gewehr, Projektleiter bei der Deutschen Bahn, betont : „Als Eisenbahner sind wir stolz auf diese in Deutschland einzigartige Brücke. Die Nominierung zum Weltkulturerbe wäre die Krönung der Brückensanierung, die wir in den nächsten Wochen abschließen werden. Unseren Beitrag für eine erfolgreiche Bewerbung werden wir auf jeden Fall leisten.“

 

In den nächsten Wochen muss der Antrag nun noch ergänzt und überarbeitet werden. So hat es die Jury in ihrem Gutachten mit auf den Weg gegeben. „Dennoch ist das Votum für uns großartig“, betont Welterbe-Koordinator Carsten Zimmermann. „Es zeigt, dass unsere Bewerbung vom Grundsatz her überzeugt. Jetzt geht es um die weitere Ausarbeitung – und die werden wir pünktlich liefern.“

 

Bereits vor zehn Jahren hatte sich das Bergische Städtedreieck am Interessensbekundungsverfahren des Landes Nordrhein-Westfalen beteiligt. Damals attestierte die Jury der Region eine hervorragende Bewerbung und forderte ausdrücklich auf, eine serielle transnationale Bewerbung mit vergleichbaren Brückenbauwerken in Europa auf den Weg zu bringen. „Diese Anregung haben wir aufgenommen“, erläutert Zimmermann. Die schriftliche Bewerbung habe die gesamte Serie der Großbogenbrücken berücksichtigt, dabei stand aber zunächst das in NRW beheimatete Bauwerk „Müngstener Brücke“ im Fokus. Die besondere Bedeutung, die sich vor allem aus der Serie in Europa ergibt, überzeugte ganz besonders in der Videokonferenz mit der Jury, die Teil des Verfahrens war. Nun werde man, dem Auftrag der Jury folgend, die bereits vorhandenen Überlegungen und Konzeptionen noch einmal ausführlich schriftlich in den Antrag einarbeiten. Zimmermann: „Auch damit werden wir überzeugen und belegen, dass die Gemeinschaft der Großbogenbrücken den außerordentlichen universellen Wert besitzt, der für die Nominierung verlangt wird.“

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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