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13. April 2021

Viele Fragen rund um Corona


 Viele Fragen rund um Corona



Hotline ist oft überlastet

 

Solingen/Das Bergische Servicecenter, telefonisches Eingangsportal der Stadtverwaltungen Remscheid, Solingen und Wuppertal, ist derzeit häufig überlastet. Deshalb gibt es zahlreiche Beschwerden. Betroffen ist sowohl das „klassische" Servicecenter - in Solingen die Rufnummer 290-0, als auch vor allem die Corona Hotline, Telefon 290 2020, als auch die Impfhotline 290 2300.

 

Grund dafür ist die massiv gestiegene Zahl der Anrufe seit Beginn der Corona-Pandemie. Nahezu täglich gibt es neue Informationen zu Coronaschutz-Regelungen, Impfungen, Impfterminen oder Schnelltests und das Informationsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger ist groß. So gingen im Städtedreieck 2019 insgesamt rund 700.000 Anfragen ein, im ersten Corona-Jahr 2020 waren es bereits 1,14 Millionen. Das entspricht einem Zuwachs von mehr als 60 Prozent. Allein für Solingen hat sich die Zahl der Anrufe in dieser Zeit mehr als verdoppelt: Rund 161.800 waren es 2019, ein Jahr später knapp 347.000. Eine weitere deutliche Steigerung ist seit Beginn der Impfkampagne zu verzeichnen. So kamen in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres allein 90.000 Anrufe für Solingen an.

 

Um das Problem in den Griff zu bekommen, wurden bereits mehrere Schritte unternommen. Unter anderem wurde in der Telefonanlage die Zahl der Plätze in der Warteschlange auf über 80 erhöht. So soll verhindert werden, dass Anrufe einfach abgebrochen werden, weil sie nicht mehr in die Warteschlange passen. Damit noch mehr Telefonate zeitgleich entgegengenommen werden können, werden zudem kurzfristig acht Aushilfskräfte eingestellt. Bisher ist das Servicecenter bereits mit mehr als 50 Personen besetzt, hinzu kommen etwa genauso viele Kräfte, die sich ausschließlich um Corona-Themen kümmern, zum Beispiel in den Hotlines.

 

In Kürze soll zudem die sogenannte virtuelle Warteschleife für alle Solinger Rufnummern, die beim Servicecenter ankommen, ausgeweitet werden. Sie wurde in den vergangenen Wochen bei Anfragen rund um die Technischen Betriebe Solingen erfolgreich getestet. Anrufende, die ihre Rufnummer nicht unterdrücken, müssen dann nicht mehr warten. Sie können sich für einen Rückruf entscheiden, der automatisch kommt, sobald ihre Position in der Warteschlange erreicht ist.

 

Vor diesem Hintergrund bittet die Stadt alle Anrufenden um Geduld und Verständnis. Man werde alles unternehmen, um die Situation, die der Pandemie geschuldet ist, zu entlasten.

 PM Stadtverwaltung

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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