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12. April 2021

Neue Bäume an den Straßen

 Neue Bäume an den Straßen


Weißer Anstrich als Schutz vor Sonne

 

Solingen/180 neue Bäume wurden in diesem Frühjahr an Straßen und auf städtischen Grundstücken gepflanzt. Sie ersetzen abgestorbene Vorgänger oder Bäume, die im Zuge von Baumaßnahmen weichen mussten. Einige stehen auch als Patenbäume auf privaten Grundstücken und werden zukünftig von den Eigentümerinnen und Eigentümern gepflegt. "Der Ersatz der Bäume ist eine wichtige Maßnahme zur Klimaanpassung und auch für das Stadtbild von großer Bedeutung," betont Stadtdirektor Hartmut Hoferichter. Und er fügt hinzu: "Ganz besonders bedanke ich mich für das private Engagement."

 

Für die Neupflanzungen zuständig ist der Teilbetrieb Stadtgrün und Stadtbildpflege bei den Technischen Betrieben Solingen (TBS) in Zusammenarbeit mit dem Stadtdienst Natur und Umwelt. Die Fachleute setzen dabei zunehmend auf Arten, die an ein heißes und trockenes Stadtklima gut angepasst sind, etwa Blumeneschen, Purpur-Erlen oder Esskastanien. In jedem Jahr werden aber auch einige neue Arten getestet, etwa der Blasen- oder der Eisenholzbaum.

 

In diesem Jahr bekommen die jungen Bäume erstmals einen weißen Schutzanstrich. In den letzten drei Dürresommern hatte die hohe Sonneneinstrahlung in Verbindung mit großen Temperaturunterschieden dazu geführt, dass sich in der Baumrinde Risse bildeten. Das soll die weiße Farbe, die die Sonnenstrahlen reflektiert, nun verhindern.

 

Damit die jungen Bäume im Sommer bei Bedarf gut gewässert werden können, werden sie in den ersten beiden Jahren mit einem Kunststoffring ausgestattet. So sind sie einfacher zu gießen. Bei Bedarf wird anschließend ein Wassersack angebracht. Doch bevor das geschieht, schauen die Fachleute ganz genau hin: Werden die Bäume zu sehr "verwöhnt", bilden sie keine tiefen Wurzeln, die für die weiteren Jahre lebensnotwendig sind.

 

 Symbolbild /Wald

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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