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24. März 2021

Damit der Bach natürlich fließt

Damit der Bach natürlich fließt


Arbeiten starten: Neues Entwässerungssystem

Solingen/Am Donnerstag, 25. März, beginnen die Arbeiten am Weinsberger Bach nahe der Platzhofstraße. Dort erneuern die Technischen Betriebe Solingen das Entwässerungssystem und gestalten es umweltverträglicher. Die vorhandene Gewässeraue wird zum sogenannten „Retentionsraum", zum natürlichen Überflutungsgebiet.

Zuvor muss vor dem Regenwasserkanal Platzhofstraße ein neues Drossel- und Überlaufbauwerk errichtet werden. Sobald es in Betrieb ist, erhält der Bach seinen natürlichen Abfluss nahezu zurück und wird nicht mehr durch große Wassermengen stark belastet. In einem nächsten Schritt wird der veraltete Regenüberlauf Platzhofstraße erneuert. Die technischen Veränderungen führen im Ergebnis dazu, dass der Weinsberger Bach sauberer wird.   

Zunächst wird vor allem im Bereich der Weinsbergtalstraße gearbeitet. Dort ändert sich für etwa ein Jahr die Verkehrsführung: In Höhe Hausnummer 103 wird die Straße voll gesperrt. Die Einbahnregelung wird aufgehoben, sodass die Anfahrt von beiden Seiten möglich ist. Umleitungsstrecken werden ausgeschildert. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, kann passieren.

Etwa ab Sommer starten die Arbeiten am Regenüberlauf. Die Platzhofstraße wird in dieser Höhe eingeengt, bleibt aber immer zweispurig befahrbar. Die Bauzeit beträgt insgesamt rund 18 Monate.

Hintergrund

Der Weinsberger Bach wird immer wieder durch große Wassermengen stark belastet. So fließt bei Bedarf, etwa bei starkem Regen, Wasser aus der Siedlungsentwässerung hinein - aus dem Regenrückhaltebecken Fritz-Reuter-Straße, dem Regenüberlauf Platzhofstraße und dem Regenwasserkanal Platzhofstraße. Der natürliche Gewässerabfluss ist dadurch verändert, die Gewässerökologie gestört. Deshalb wird das Entwässerungssystem jetzt angepasst.

 
Symbolbild

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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