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24. März 2021

Am Samstag "Licht aus" für den Klimaschutz

Am Samstag "Licht aus" für den Klimaschutz



Solingen beteiligt sich zum 8. Mal an der WWF-Umwelt- und Klimaschutzaktion „Earth Hour“

Als Signal für die Notwendigkeit globaler Anstrengungen beim Klimaschutz gehen am Samstag, 27. März, um 20:30 Uhr Ortszeit wieder für eine Stunde rund um den Globus die Lichter aus. Während der "Earth Hour" hüllen tausende Städte weltweit ihre bekanntesten Bauwerke in symbolische Dunkelheit, darunter Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor, den Big Ben in London oder die Christusstatue in Rio de Janeiro. Auch die Klingenstadt ist in diesem Jahr wieder dabei und wird eine Stunde lang die Beleuchtung etlicher Gebäude abschalten, um ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz zu setzen. Das Rathaus beteiligt sich ebenso daran wie das Hauptgebäude der Stadtwerke. Zudem sind Kirchengemeinden, Gewerbe, Handel, Dienstleistung und das Handwerk aufgerufen, eine Stunde auf die Beleuchtung ihrer Räume und Gebäude zu verzichten.

Sven Heuermann, Klimaschutzmanager der Stadt Solingen, fordert alle Solingerinnen und Solinger auf, sich ebenfalls zu beteiligen: „Die Earth Hour zeigt, wie Menschen gemeinsam auf der ganzen Welt für den Erhalt des Planeten kämpfen." Jeder könne sich mit dem symbolischen Lichtausschalten in den eigenen vier Wänden beteiligen. Ob "Dinner in the Dark" oder ein Candle-Light-Dinner, Versteck spielen mit den Kindern oder Malen mit Leuchtfarben: Die Möglichkeiten zur Gestaltung des Abends ohne Strom sind vielfältig.

Die "Earth Hour" wurde 2007 vom WWF, eine der größten internationalen Natur- und Umweltschutzorganisationen, ins Leben gerufen und findet seitdem jedes Jahr im März statt. Denn die nächsten Jahre werden im Kampf gegen die Klimakrise entscheidend sein. "Wenn es uns nicht gelingt, die Erderwärmung zu bremsen, drohen Mensch und Natur katastrophale Konsequenzen", so die Organisatoren. Jede sechste Art könnte aussterben. Waldbrände werden häufiger, Dürren und Überflutungen heftiger. Schon jetzt träfe die Klimakrise diejenigen besonders hart, die am wenigsten dazu beitragen.

Um die Botschaft der "Earth Hour" zu unterstreichen und zudem an die Verstorbenen in der Pandemie zu erinnern, sind die Menschen in der Klingenstadt nicht nur dazu eingeladen, am Samstag zwischen 20:30 und 21:30 Uhr das Licht auszuschalten, sondern auch, eine Kerze ins Fenster zu stellen.

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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