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05. März 2021

Drei Auszubildende auf der Überholspur

Drei Auszubildende auf der Überholspur

Solingen/red-Nach erfolgreich bestandener Ausbildung starten Rebecca Josteit, Ana Kusar und Kathrin Biebrach bei der Kplus Gruppe durch. Die Einsatzbereiche sind vielseitig – ebenso wie der berufliche Werdegang der drei Frauen.

Rebecca Josteit fand weit vor ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement den Weg zur Kplus Gruppe. Die 37-Jährige ist examinierte Altenpflegerin. Den schulischen Teil absolvierte sie am St. Joseph Fachseminar für Altenpflege, das ebenfalls zur Kplus Gruppe gehört. Dann entschied sie sich im Rahmen einer Umschulungsmaßnahme für die oben genannte Berufsausbildung in der Verwaltung, die sie aufgrund ihrer bisherigen Berufserfahrung von üblicherweise drei auf zwei Jahre verkürzen konnte. Seit Ende Januar arbeitete Rebecca Josteit nun im Medizincontrolling. Man könnte meinen, das reiche der engagierten Allrounderin noch nicht. Denn im März steht bereits eine Weiterbildung zur Kodierfachkraft an. Vorausgesetzt wird eine pflegerische bzw. medizinische Ausbildung.

Ana Kusar ist seit Januar als fertig ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen in der Stabsstelle Arbeitszeitmanagement im Personalmanagement tätig. „Nebenbei“, also berufsbegleitend, absolviert die 28-Jährige ihren Bachelor of Science im Studiengang Health Care Management – mit beiden Beinen im Berufsleben stehend kann das manchmal eine echte Herausforderung sein.

„Unser Ansatz ist es, das Potenzial unserer Kolleginnen und Kollegen auszuschöpfen und sie bei ihren Zielen bestmöglich zu unterstützen. Dazu gehört auch, besondere Umstände wie ein berufsbegleitendes Studium zu berücksichtigen. Wir investieren viel in die Entwicklung unserer Kollegen, wir erhalten aber auch sehr viel zurück.“, sagt Sven Flüß, stellvertretender Personalleiter in der Kplus Gruppe.

Katrin Biebrach ist seit Januar als Mitarbeiterbetreuerin in der Personalverwaltung beschäftigt. Die Zweifach-Mama entschied sich vor circa zweieinhalb Jahren ebenfalls für eine, wohlgemerkt verkürzte, Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement und nahm damit das Angebot der Rentenversicherung als Umschulungsträger wahr. Die „sehr gute“ Gesamtbenotung bestärkte sie zusätzlich in ihrer Entscheidung. Und wie geht es weiter? Ein Studium in Richtung Wirtschaftspsychologie könnte die 43-Jährige sich gut vorstellen.

Berufliche wie persönliche Weiterentwicklung ist ein entscheidender Faktor und wird in der Kplus Gruppe entsprechend gefördert. Ob Studium oder Fortbildung, Optionen gibt es viele.

„Junge Menschen, die die Frage nach dem perfekten Beruf noch nicht hundertprozentig für sich beantworten konnten, möchte ich beruhigen. Diese Entscheidung ist gar nicht so leicht, aber nichts ist in Stein gemeißelt“, betont Sven Flüß.

Den einen richtigen Weg gibt es vielleicht nicht, stattdessen aber viele ungeahnte Möglichkeiten, die sich manchmal auch erst im Laufe der Zeit eröffnen. Rebecca Josteit, Ana Kusar und Kathrin Biebrach (Foto v. l. n. r.) sind ein gutes Beispiel dafür.

Weitere Informationen zur Ausbildung bei der Kplus Gruppe gibt es auf der Website unter https://www.kplus-gruppe.de/karriere-bei-kplus/ausbildung.

 Foto kplus

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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