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19. Februar 2021

Wechsel zur weiterführenden Schule




 Wechsel zur weiterführenden Schule



Solingen/red-Anmeldeergebnisse liegen vor

 

1.366 Kinder verlassen im kommenden Sommer ihre Grundschule und wechseln zu weiterführenden Schulen in Solingen. Davon gehen 313 Schülerinnen und Schüler zur Realschule, 439 zum Gymnasium und 614 zu einer Schule des längeren gemeinsamen Lernens (Sekundarschule und Gesamtschule).

Bei zwei Gesamtschulen (Alexander-Coppel-Gesamtschule und Friedrich-Albert-Lange-Schule) gab es mehr Anmeldungen als Plätze. Deshalb war Koordinierung notwendig. 81 Kindern konnten Angebote entsprechend dem Zweitwunsch an einer Gesamtschule und der Sekundarschule gemacht werden. Eltern von 83 Kindern wurden wunschgemäß die Unterlagen für eine Anmeldung im Rahmen des dritten Anmeldetages an einer Realschule, einem Gymnasium oder der Sekundarschule zurückgesandt.

Am Gymnasium Schwertstraße sowie am Humboldtgymnasium wurden bereits im ersten Anmeldezeitraum mehr Kinder angemeldet, als Plätze zur Verfügung standen. Aus diesem Grund wurden insgesamt 41 Familien eine Koordinierung an ein anderes Gymnasium angeboten. 26 Familien haben dieses angenommen. Den Eltern von 15 Kindern wurden die Unterlagen für eine Anmeldung im Rahmen des dritten Anmeldetages zurückgesandt.

„Es freut mich, dass der Großteil der Kinder die jeweils gewünschte Schule besuchen können wird. Darüber hinaus ist es gut, dass im Rahmen der Koordinierung in fast allen Fällen eine Aufnahme in der gewünschten Schulform möglich ist", stellt Schuldezernentin Dagmar Becker fest.

„Der dritte Anmeldetag macht es möglich, die Kinder entspannt anzumelden, die nicht an der Schule ihrer ersten Wahl angenommen werden konnten", resümiert Oliver Vogt, Leiter der Schulverwaltung. Coronabedingt wurden erstmals vorab feste Anmeldetermine mit den Erziehungsberechtigten vereinbart. „Dazu gab es von den Schulen ein sehr positives Feedback. Voraussichtlich werden wir das auch bei zukünftigen Anmeldeverfahren so beibehalten", kündigt Vogt an.

 

Die Ergebnisse im Detail

Realschulen

    Albert-Schweitzer-Schule: 115 Anmeldung (78 in der ersten, 37 in der zweiten Anmeldephase)
    Realschule Vogelsang: 90 Anmeldungen (65 in der ersten, 25 in der zweiten Anmeldephase)
    Theodor-Heuss-Schule: 108 (96 in der ersten, 12 in der zweiten Anmeldephase)

Gymnasien

    August-Dicke-Schule: 107 Anmeldungen (76 in der ersten Anmeldephase, 19 nach Koordinierung, 12 in der zweiten Anmeldephase)
    Gymnasium Schwertstraße: 120 Anmeldungen (152 nach der ersten Anmeldephase, 32 mehr als vorhandene Plätze, deshalb Koordinierung)
    Gymnasium Vogelsang: 92 Anmeldungen (76 in der ersten Anmeldephase, 7 nach Koordinierung, 9 in der zweiten Anmeldephase)
    Humboldtgymnasium: 120 Anmeldungen (129 nach der ersten Anmeldephase, 9 mehr als vorhandene Plätze, deshalb Koordinierung)

Schulen der längeren gemeinsamen Lernens

    Sekundarschule Central: 55 Anmeldungen (37 in der ersten Anmeldephase, 16 nach Koordinierung, 2 in der zweiten Anmeldephase)
    Alexander-Coppel-Gesamtschule: 162 Anmeldungen (209 in der ersten Anmeldephase, 47 mehr als vorhandene Plätze, deshalb Koordinierung)
    Friedrich-Albert-Lange-Gesamtschule: 166 Anmeldungen (283 in der ersten Anmeldephase, 117 mehr als vorhandene Plätze, deshalb Koordinierung)
    Gesamtschule Höhscheid: 104 Anmeldungen (86 in der ersten Anmeldephase, 18 nach Koordinierung)
    Geschwister-Scholl-Gesamtschule: 127 Anmeldungen (80 in der ersten Anmeldephase, 47 nach Koordinierung)

 

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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