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12. Februar 2021

Polizei und Staatsanwaltschaft heben mutmaßliches Diebesgutlager aus




Polizei und Staatsanwaltschaft heben mutmaßliches Diebesgutlager aus

Wuppertal (ots)Am heutigen Tag (12.02.2021) finden seit 8.15 Uhr Durchsuchungs- und Sicherstellungsmaßnahmen in der Schlagbaumer Straße in Solingen statt. Anlass hierfür sind intensive Ermittlungsmaßnahmen, die die Ermittlungskommission Probe im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wuppertal durchführt. Die Ermittlungen begangen nach einem um den Jahreswechsel herum stattgefundenen Einbruch in ein Objekt an der Broßhauser Straße in Solingen (siehe Pressemeldung vom 05.01.2021 "POL-W: W/SG/RS - Einbruchsmeldung"). Seinerzeit waren aus einem Probenraum hochwertige Geräte entwendet worden.

Da die Ermittlungen schnell den Verdacht begründeten, dass hier eine durch mehrere Beteiligte begangene Tatserie vorliegen könnte, wurde bei der Polizei Wuppertal die Ermittlungskommission "Probe" gegründet und die Ermittlungen intensiviert. Diese führten bislang zu dem Erlass von insgesamt drei Haftbefehlen, die teilweise wegen des Einbruchs aber auch einer Vielzahl weiterer Delikte, unter anderen auch wegen eines weiteren Einbruchs in Solingen, Betrugstaten und des dringenden Tatverdachts des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln, vollstreckt werden konnten. Gegen einen dieser Beschuldigten, einen 53 Jahre alten Mann aus Solingen, richten sich die heutigen Durchsuchungsmaßnahmen. Hierbei konnten eine Vielzahl von Gegenständen aufgefunden und sichergestellt werden, bei denen es sich um Beutestücke aus Diebstahls oder Betrugstaten handeln könnte.

Die umfangreichen Ermittlungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft dauern an.

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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