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05. Februar 2021

Offener Bruch mit der BfS



Offener Bruch mit der BfS – die Partei-Fraktionen machen, was sie wollen

Solingen/red-Für die Bürgergemeinschaft für Solingen e.V. steht das Thema Bürgerbeteiligung und  Bürgerorientierung seit nunmehr über 21 Jahren ganz oben. So gibt es Leitlinien für  Bürgerbeteiligung und einen Beirat für Bürgerbeteiligung in Solingen nur deshalb, weil die BfS die  Initiative hierfür niemals aufgegeben hat.
Umso erstaunlicher ist nun, dass die Partei-Fraktionen (CDU, SPD, Grüne, FDP und Linke) im  Namen des „Zentralen Betriebsausschusses“ zwei Bürger und eine große Zahl an Vertreterinnen  und Vertretern des TBS zu einer Online-Beratung eingeladen haben, um über das Thema  „Anschlusszwang an den Kanal“ zu sprechen.
Der Sprecher der Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) im ZBA, Dr. Rudi Grützmann, wurde zu  dieser Beratung absichtlich nicht eingeladen. Die BfS ist im entsprechenden Ausschuss mit dem  gleichen Stimmrecht versehen, wie FDP und Linke.
Hier wollen die Partei-Fraktionen anscheinend gerne unter sich bleiben. Anders ist es nicht zu  erklären, dass der Vertreter der BfS zum Termin nicht eingeladen wurde.
Wir verurteilen dieses Verhalten der Fraktionen scharf. Dies ist nicht die geeignete  Herangehensweise, wenn man im Sinne der Bürgerinnen und Bürger über Probleme in Bezug auf  Verwaltungshandeln diskutieren möchte. Wir verstehen dieses Verhalten als Affront gegenüber  der BfS und fühlen uns in unserer Auffassung gestärkt, dass die BfS nunmehr die einzige  demokratische Opposition im Rat der Stadt Solingen darstellt. Dieser Aufgabe werden wir sehr  gerne gerecht.


Natürlich haben auch wir die betroffenen Bürgerinnen und Bürger zu einer Besprechung  eingeladen. Wir unterstützen die Betroffenen uneingeschränkt und bleiben hier helfend im  Kontakt.



PM der BfS

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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