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22. Januar 2021

Bevölkerungsentwicklung in Solingen 2020

Bevölkerungsentwicklung in Solingen 2020

 


 

Solingen/red-Zahlen und weitere Angaben zur Entwicklung der Solinger Bevölkerung gibt die Stadt heute bekannt.
Leser die an weiteren Bereichen wie Ausländer, Umzüge, Pflegeheime, Religion und Migration interessiert sind können dies gerne über unsere Redaktion erfragen.

Zum Stichtag 31. Dezember 2020 waren in Solingen  162.940 Menschen gemeldet. Das waren 172 Solinger:innen weniger als zum Ende des Jahres 2019.

Die Gründe für den leichten Einwohnerverlust sind vor allem in so genannten Registerbereinigungen zu suchen. Diese erfolgten bereits 2019 im Nachgang zur Europawahl sowie auch 2020 durch die Kommunalwahl. Im Zusammenhang mit beiden Wahlen wurden insgesamt etwa 700 Personen von Amts wegen abgemeldet. Bei diesen hatte sich herausgestellt, dass sie zwar nicht mehr in Solingen wohnten, jedoch keine Abmeldung erfolgt war.

Der Saldo zwischen Zuzügen und Fortzügen bleibt für Solingen im zehnten Jahr in Folge positiv. 7.131 Menschen zogen 2020 nach Solingen, 6.573 Menschen verließen die Klingenstadt.

Auch die Bilanz der Wanderungsbewegung bezogen auf das direkte Umland bleibt positiv: 1.666 Menschen aus Solingens direkter Umgebung zogen in die Klingenstadt, 1.272 Menschen verließen Solingen, um ins Umland zu ziehen.

Selbst im Verhältnis zu den Großstädten Köln und Düsseldorf ergibt sich ein positiver Wanderungssaldo. 798 Zuzügen aus den beiden Metropolen standen 536 Fortzüge gegenüber.

Das Durchschnittsalter der Solinger:innen ist 2020 leicht gesunken und zwar auf 43,8 Jahre (2019: 44,2 Jahre).

 
PM Stadtverwaltung SG

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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