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16. Dezember 2020

Spende statt Mitgliederzeitschrift

Spende statt Mitgliederzeitschrift


Solingen/red-SBV unterstützt Solinger Vereine mit insgesamt 10.000 Euro  
In diesem Jahr ist vieles anders – auch bei der Spar- und Bauverein Solingen eG. Statt der  Produktion einer Weihnachtsausgabe der Mitgliederzeitschrift spendet die Genossen schaft insgesamt 10.000 Euro an vier Solinger Vereine, um deren Arbeit zu unterstützen.  
In den letzten Jahren hat die Spar- und Bauverein Solingen eG ihre Gedanken und Grüße  zum Ende des Jahres durch ihre Mitgliederzeitschrift an die knapp 14.000 Mitglieder über mittelt. Weil die Genossenschaft aber erst vor wenigen Tagen – unmittelbar nach erfolgrei cher Beendigung der virtuellen Vertreterversammlung im schriftlichen Verfahren – ihren Ge schäftsbericht an alle Mitglieder versandt hatte, haben Aufsichtsrat und Vorstand sich in  diesem Jahr für einen anderen Weg entschieden.
Statt eine Weihnachausgabe der „Wohnen im Licht“ zu produzieren, spendet die Solinger  Wohnungsgenossenschaft insgesamt 10.000 Euro an Solinger Vereine. Mit der Spende be dacht werden der Förderverein für die Notschlafstelle „die 10“ e.V., Palliatives Hospiz Solin gen e.V., Rund um die Zietenstraße e.V. und Wir in der Hasseldelle e.V. unterstützt. Insbe sondere in dieser schwierigen Zeit möchte die SBV eG damit das großartige Engagement  und die wichtigen Hilfsangebote dieser Vereine für viele Menschen in Solingen unterstüt zen.
Im Rahmen der Spendenübergabe wird kein Scheck, sondern symbolisch und passend zur  Weihnachtszeit ein Christstollen überreicht.


Foto:  (©Christian Beier)

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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