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11. Dezember 2020

Nur halb so viel Regen wie im Durchschnitt

Nur halb so viel Regen wie im Durchschnitt

Nach dem der Oktober überdurchschnittlich nass war, zeigte sich der November als trockener Monat. Es fiel nur ungefähr die Hälfte des Regens, der sonst im langjährigen Mittel im November gemessen wird. Dies ergaben die Aufzeichnungen des Wupperverbandes.

An der Bever-Talsperre in Hückeswagen fielen im November 61 Liter Regen pro Quadratmeter. Üblich sind dort 124 Liter. An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen waren es 51 Liter, durchschnittlich sind es 99 Liter. In der Kläranlage Buchenhofen in Wuppertal wurden 53 Liter gemessen, das langjährige Mittel beträgt dort 97 Liter. 60 Liter wurden in der Kläranlage Solingen-Burg erfasst, im Durchschnitt sind es 119 Liter.

Es regnete an ungefähr der Hälfte der Tage, aber zumeist fiel nur wenig Regen. Der nasseste Tag des Monats war der 30. November: an der Kläranlage Burg fielen knapp 20 Liter pro Quadratmeter, in Wuppertal Buchenhofen und an der Großen Dhünn-Talsperre waren es 18 Liter und an der Bever-Talsperre 13 Liter.

Die niederschlagreichste Messstelle im Wuppergebiet war die Messstation Hangbergermühle an der Dörpe-Vorsperre der Wupper-Talsperre, 70 Liter kamen dort vom Himmel. Am wenigsten Regen fiel mit 36 Litern an der Station auf der Kläranlage Leverkusen; das dortige langjährige Mittel beträgt 70 Liter.

Laut DWD drittsonnigster November seit 1951
Laut DWD war der November sehr sonnig und zunächst mild und erst zum Monatsende kühler. Der Monat lag mit fast 85 Stunden deutlich über dem Durchschnitt von 54 Stunden, es war laut DWD der drittsonnigste November seit 1951.

Talsperren benötigen Winterregen
Die Talsperren sind zurzeit wie folgt gefüllt: Die Große Dhünn-Talsperre (Trinkwassertalsperre) liegt bei 44 %, die Bever-Talsperre bei 41 % und die Wupper-Talsperre bei 26 %.
Damit sich die Talsperren nach dem dritten Jahr in Folge mit einer außergewöhnlichen Trockenphase nun im Winterhalbjahr wieder füllen können, ist aus Sicht der Wasserwirtschaft ergiebiger Regen in den kommenden Monaten sehr zu begrüßen.


PM Wupperverband

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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