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23. Oktober 2020

Zwei weitere Todesfälle in Solingen zu beklagen

Zwei weitere Todesfälle in Solingen zu beklagen.

Solingen/red-Ordnungsdezernent Welzel: Wir können uns und andere vor dem Virus schützen, wenn wir achtsam sind.

Zwei weitere Menschen sind in Solingen dem Corona-Virus erlegen. Fünfzehn Menschen sind seit dem Beginn der Pandemie an CoVid-19 gestorben. Gleichzeitig stieg die Zahl der aktuell Infizierten auf 399. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt jetzt bei rund 194.

Die zweite Welle der Pandemie breitet sich in fast allen deutschen Städten aus, doch in Solingen sind die Infektionszahlen besonders hoch. Wie das Gesundheitsamt der Stadt mitteilt, gibt es aber nicht das besondere Ereignis, den einen Krankheits- und Ausbreitungsherd. Das Ansteckungsgeschehen sei kleinräumig: Es sei die Familie, der Freundeskreis, die Hobbysportmannschaft, in der die Solingerinnen und Solinger sich derzeit vor allem anstecken.

Der Solinger Ordnungs- und Rechtsdezernent Jan Welzel nimmt die aktuellen Fallzahlen zum Anlass, noch einmal einen Appell an die Solingerinnen und Solinger zu richten:

"Die aktuelle Zahl von Neuinfektionen in Solingen muss uns alle beunruhigen. Da das Ansteckungsgeschehen nicht zuletzt in unseren Familien und in unserem privaten Umfeld stattfindet, haben wir es auch in der Hand, zur Eindämmung der Pandemie beizutragen. Halten Sie Abstand, lüften Sie regelmäßig, waschen Sie regelmäßig die Hände gründlich und, ja, laden Sie weniger Gäste nach Hause an als sonst. Verschieben Sie größere Feiern auf bessere Zeiten.

Verschärfte Regeln für das öffentliche Leben sind erst am vergangenen Wochenende durch das Land Nordrhein-Westfalen und Allgemeinverfügungen der Stadt in Kraft gesetzt worden. Es gibt jetzt die Maskenpflicht in den Fußgängerzonen und belebten Straßen, die Zahl der Teilnehmenden an Veranstaltungen ist begrenzt, eine Sperrstunde in der Gastronomie angeordnet worden.

Der nächste Schritt wäre, noch stärker in das private Leben einzugreifen. Es wird diskutiert, den privaten Sportbetrieb einzuschränken oder auch die Zahl der Gäste zu reglementieren, die die Solinger in ihren vier Wänden empfangen, so wie andere Städte das bereits vollzogen haben.

Derartig weitgehende Eingriffe in Grundrechte wollen wir nicht leichtfertig beschließen: Wir wollen den Maßnahmen, die erst vor einer Woche in Kraft gesetzt wurden, Zeit geben zu wirken.

Die Stadt ist Herr des Geschehens, was die Betreuung von Menschen in Quarantäne und die Recherche der Kontakte angeht. Wir bauen die Zahl der Kräfte stetig weiter aus, wie es die Lage erfordert. Die Mannschaft für das kommende Wochenende steht. Das Testzentrum in Bethanien leistet hervorragende Arbeit und ist noch nicht an der Kapazitätsgrenze angelangt.


PM Stadt Solingen

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Kommentare: 1
  • #1

    Ruediger Pacht (Freitag, 23 Oktober 2020 16:36)

    Bessere uns kontuneirlichere Kontrollen an Bushaltestellen.Nicht alles auf Priv.Feiern schieben,weil die Stadt Solingen versagt hat.
    Wann kommt Ausganfssperre Wenn's so weiter geht??

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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42657 Solingen

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