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06. Oktober 2020

Digitalisierung Solinger Schulen

Digitalisierung Solinger Schulen

Solingen–Endgeräte für Beschäftigte an Schulen. Das Land NRW und der Bund haben die finanziellen Voraussetzungen geschaffen, damit alle Lehrkräfte  ein  digitales  Endgerät  bekommen  können.  Die  Stadt  Solingen  bezieht  in  ihren Planungen die  Lehrkräfte  für  den  herkunftssprachlichen  Unterricht, die Referendar*innen, die sozialpädagogischen  Fachkräfte  und  die  Schulsozialarbeiter*innen  mit  ein.  Das  begrüßt die GEW Solingen ausdrücklich. Die  Stadt  Solingen will  aus  Kostengründen weitestgehend iPads  anschaffen.  Dies  liegt  auch daran,  weil  sie  die  Zukunftskosten  (technischer  Support,  Lernplattformen)  wieder  allein tragen muss. Dirk Bortmann vom Leitungsteam der Solinger GEW: „Das Land muss die Kommunen auch bei diesen Kosten dauerhaft unterstützen.“iPads  sind für  einige  Lern-Apps  und  für  die  Steuerung  von  Präsentationshardware  im Unterricht sehr gut  geeignet. Allerdingslaufen  eine  Reihe  von  im  Schulalltag  verwendeten und von der Stadt lizensierten Programmen darauf nicht oder nur teilweise. Bisher von den Beschäftigten  verwendete  Windows-basierte  Programme  sind auf  iPadsüberhaupt nicht nutzbar. Darüber    hinaus    sind    diese    Geräte    wenig    geeignet,    um umfangreicheSchreibarbeiten (Unterrichtsplanung, Gutachten, Zeugnisseetc.) durchzuführen. Eine erste Abfrage unter den Schulen hat daher eine größere Nachfrage nach den alternativ angebotenen Laptops ergeben. Dirk Bortmann: „Wünschenswert wäre, wenn das Land seine Bediensteten  technisch so  ausstattet,  dass  sie  alle  schulischen Aufgaben  ohne  private Ausstattung leisten können. Das ist leider weiterhin nicht der Fall.“

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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