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02. September 2020

Corona: Zwei Schüler positiv getestet

Corona: Zwei Schüler positiv getestet


Solingen/Eine 7-Klässlerin der Sekundarschule Central und ein 4-Klässler der Grundschule Böckerhof sind betroffen.

Zwei weitere Corona-Fälle an Solinger Schulen meldet das Gesundheitsamt. Die positiven Ergebnisse erhielt der Stadtdienst Gesundheit am Dienstagabend und nahm unverzüglich die Recherchearbeit auf, um mögliche Infektionsketten nachzuvollziehen. Betroffen sind die Grundschule Böckerhof, an der ein Elternabend am Dienstagabend genutzt wurde, um Eltern zu informieren, sowie die Sekundarschule am Central, an der am Mittwochmorgen die Information gestartet wurde.

Die beiden positiven Corona-Ergebnisse wurden bei einem Jungen (4. Klasse, Böckerhof) sowie bei einem Mädchen (7. Klasse, Central) festgestellt. Beide kommen aus derselben Familie und zeigen Krankheitssymptome. Daher war das Mädchen bereits seit Montag vergangener Woche nicht mehr im Unterricht. Der Junge ging das letzte Mal am Freitag zur Schule.

Die Schülerinnen und Schüler der beiden betroffenen Klassen befinden sich nun vorerst in Quarantäne. Das Gesundheitsamt ermittelt, welche engeren Kontakte es zu den beiden positiv Getesteten gegeben hat und inwieweit die Abstands- und Hygieneregeln vor allem in der Grundschulklasse eingehalten werden konnten. In Grundschulen gestaltet sich dies aufgrund der beengten Raumverhältnisse sowie aufgrund der Unterrichtsformate bekanntlich schwieriger. In der betroffenen 7. Klasse der Sekundarschule wurden die Vorgaben nach Auskunft des Gesundheitsamtes sehr konsequent befolgt, wozu auch das Tragen der Masken im Unterricht gehört. Daher sei die Hoffnung groß, dass es wenig Ansteckungsgefahr gegeben habe.

Für die betroffene Grundschulklasse am Böckerhof wird morgen unter Beteiligung einer Kinderärztin eine Testung in Bethanien durchgeführt. Auch die Schülerinnen und Schüler der betroffenen 7. Klasse an der Sekundarschule können sich testen lassen.

 

 

PM Stadt Solingen

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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