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26. August 2020

Wanderung entlang der Wupper

Exkursion am 11. September: Wupperwanderung in Wuppertal. Vom Kanal zum natürlichen Fluss

Online anmelden unter www.wupperverband.de

Im Rahmen von „90 Jahre Wupperverband“ laden die Stadt Wuppertal und der Wupperverband zu einer Exkursion am Freitag, 11. September, nach Wuppertal entlang der Wupper ein. Die Wupper in Wuppertal hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Durch die Renaturierung von Stadt Wuppertal und Wupperverband und die Unterstützung von Unternehmen ist der Flusslauf lebendiger geworden und hat – mitten in der Stadt – inzwischen natürliche Fluss-Strukturen. Bis 2025 sollen 15 Kilometer Stadtfluss in Wuppertal naturnah gestaltet sein.
Bei dieser Wanderung entlang der Wupper (Streckenlänge 8 Kilometer) lernen Sie an konkreten Beispielen die naturnahen Flussabschnitte kennen.

Die Exkursion findet von 14.00 bis 17.00 Uhr statt. Treffpunkt ist die Schwebebahnstation Robert-Daum-Platz (auch obwohl die Schwebebahn wochentags nicht fährt). Teilnehmen können Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen.
Die Veranstaltung ist für die Teilnehmenden kostenlos. Die Exkursion wird mit einer kleinen Gruppe von 8 Personen durchgeführt.
Daher ist eine Anmeldung erforderlich. Sie erfolgt online auf der Homepage www.wupperverband.de bis zum 9. September bzw. bis die Teilnehmerzahl erreicht ist.
Festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung sind empfehlenswert. Endpunkt ist der Bayer Sportpark in Sonnborn. Hin- und Rückfahrt mit dem ÖPNV sind empfehlenswert. Dies ist z. B. per Schwebebahnexpress und einem Stück Fußweg möglich.

Hinweise in Sachen Corona
Die Veranstaltung findet im Außenbereich statt. Die geltenden Abstandsregelungen sind zu beachten. Außerdem sollen die Teilnehmer/-innen eine Mund-Nasen-Bedeckung mitbringen. Wer Symptome einer Erkrankung zeigt, kann nicht an der Veranstaltung teilnehmen.

Alle Infos zu dieser und weiteren Veranstaltungen sind unter www.wupperverband.de über die Infobox „90 Jahre Wupperverband“ zu finden. Neben dem Veranstaltungskalender hat der Wupperverband auch Chronik mit Filmclips sowie interaktive Karten eingestellt.

Foto: Wupper bei Sonnborn
(c) Wupperverband

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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