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23. August 2020

Lesung aus „Ich pflanz dir einen Baum“


Eine abwechslungsreiche Lesung aus der Anthologie "Ich pflanz dir einen Baum" bereiteten am 22. August die Solinger Autorinnen Martina Hörle und Saga Grünwald sowie die in Herne lebende Autorin Mona Thiersch ihrem interessierten Publikum. Bei strahlendem Sonnenschein hatten die drei Autorinnen in den Coppelpark eingeladen, wo es unter der Eiche auf der Aussichtsplattform nicht nur literarische Köstlichkeiten zum Thema Bäume zu genießen gab, sondern auch mit Holunderblüten, Weißdornblüten und Ebereschenblüten selbstgebrauten Met, Haselnusskekse und Zwetschgen. Zunächst erzählte Saga Grünwald, wie es zu dem kleinen Büchlein kam, für das insgesamt 18 Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre Texte und Fotografien rund um Bäume, Wald und Natur kostenlos zur Verfügung gestellt haben, damit ein Großteil des Erlöses einem ehrenamtlichen Umweltschutzprojekt in Deutschland zukommen kann. Dann gab es ausgewählte Texte zu hören. Martina Hörle erzählte die Geschichte eines Apfelbaums im Laufe der Jahreszeiten aus der Sicht von Blüten, Äpfeln und Blättern. Gedichte von Frühling und Herbst sowie eine Ballade vom Feen-Ring trug Saga Grünwald vor. Mona Thiersch ließ die Zuhörer an ihrer Dryadengeschichte teilhaben. Im Anschluss an die Lesung gab es ein gemütliches Zusammensein bei den leiblichen Köstlichkeiten, wobei die Besucher es sich nicht nehmen ließen, ein Büchlein von allen drei Autorinnen signiert, mit nach Hause zu nehmen.


Das Buch „Ich pflanz dir einen Baum“ ist im custos verlag, Solingen, erschienen. Es kostet 10 Euro. Ein Großteil des Erlöses kommt einem ehrenamtlichen Umwelt- und Pflanzprojekt zugute. Bestellbar direkt beim Verlag ([email protected])



Foto S. Grünwald (c)

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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