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18. August 2020

Damit der Schulweg sicher ist



Solingen/red-Angepasste Verkehrssituation am Rennpatt

Seit Jahresbeginn wird die Grundschule Uhlandstraße saniert. Mit dem neuen Schuljahr wurde sie deshalb komplett ausgelagert in das Gebäude der ehemaligen Hauptschule am Rennpatt in Ohligs. Die insgesamt 386 Schülerinnen und Schüler werden nun täglich von der Uhlandstraße zum Rennpatt und mittags wieder zurück gefahren, die meisten mit Schulbussen. Dafür sind insgesamt drei Schulbusse sind unterwegs, die jeweils zweimal fahren. Einige Kinder werden zudem von ihren Eltern gebracht und wieder abgeholt.

Damit die Schülerinnen und Schüler sicher ankommen und abfahren können, wurde die Verkehrssituation am Rennpatt angepasst:

Die vorhandene Schulbus-Haltestelle wurde verlängert. Sie ist deutlich markiert und erstreckt sich von der Einmündung Broßhauser Straße entlang des gesamten Schulgeländes bis zur Feuerwehrzufahrt. Auf der gegenüber liegenden Straßenseite gilt zwischen Einmündung Aachener Straße und Rennpatt 26 ein absolutes Halteverbot. Beide Regelungen sind auf die Schulzeiten und die Öffnungszeiten des Offenen Ganztags abgestimmt. Sie gelten deshalb zeitlich beschränkt montags bis freitags von 7:30-16:30 Uhr.

Am Heiligenstock, unmittelbar hinter der Einmündung Broßhauser Straße in Fahrtrichtung Düsseldorfer Straße, wurde zudem eine Elternhaltestelle mit zeitlicher Begrenzung eingerichtet. Sie kann montags bis freitags von 7:30 Uhr bis 9 Uhr genutzt werden.

Im Zuge der Schulwegsicherung werden sowohl Polizei als auch Kommunaler Ordnungsdienst vor Ort kontrollieren.




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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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