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29. Juli 2020

Wallbox als Mieter

Wallbox als Mieter

TankE zuhause auch ohne eigene Garage möglich

Solingen/Seit diesem Jahr bieten die Stadtwerke Solingen mit „TankE zuhause“ ein eigenes Wallbox-Paket für Elektrofahrzeuge an. Wer kein Eigentümer einer Garage ist, muss allerdings einige Dinge beachten:

„Grundsätzlich ist es auch Mietern erlaubt, eine Wallbox zu installieren“, erklärt Christian Olbrisch aus dem Produktmanagement. „Allerdings besteht noch kein Rechtsanspruch, so dass die Zustimmung des Vermieters eingeholt werden muss. Auch Mitglieder einer Eigentümergemeinschaft benötigen die Zustimmung der Miteigentümer, da die Wände einer Tiefgarage zum Beispiel als Gemeinschaftseigentum gelten.“

 

Das geplante Gesetz zur „Förderung von Barrierefreiheit und Elektromobilität im Miet- und Wohnungseigentumsrecht“, das möglicherweise noch dieses Jahr in Kraft treten soll, könnte die Prozesse vereinfachen, einer eigenen Wallbox steht dann quasi nichts mehr im Weg. Wenn sich Kunden für das Service-Paket TankE zuhause entscheiden, müssen sie sich zudem um nichts weiter kümmern – die Stadtwerke übernehmen von der ersten Planung bis zur Installation den gesamten Prozess und bieten gleichzeitig eine Förderung an.

 

Wer sich dafür oder für weitere Elektromobilitätsthemen interessiert, kann sich am 22. August beim Elektromobilitätstag 2020 ausführlich beraten lassen. Von 11 bis 16 Uhr können sich Besucher auf dem Stadtwerke-Gelände an der Beethovenstraße 210 über Lademöglichkeiten, E-Autos, E-Bikes, Fördermöglichkeiten etc. informieren. Mit dabei z. B. Solinger Autohäuser und Fahrradhändler mit ihren Produkten sowie die Klingenstromer und der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club mit einem großen praktischen Erfahrungsschatz beim Betrieb von E-Autos und E-Bikes.

 

Weitere Informationen zum Elektromobilitätsangebot der Stadtwerke finden Sie im Internet unter www.stadtwerke-solingen.de. Mehr Infos zum Elektromobilitätstag 2020 folgen in Kürze.

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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