solinger-rundschaus Webseite!
Solingen und mehr
  • Solingen und mehr
  • Panorama
  • Aus der Stadt
  • Solingen früher
17. Juli 2020

Bürgerbüros: Termine bald online buchen

Bürgerbüros: Termine bald online buchen

Solingen/red-Schon ab Montag übernimmt das Bergische Servicecenter den Telefonservice

Pässe, Personalausweise, neue Adressen, Kfz-Zulassung – zuständig dafür sind die Bürgerbüros. Rund 1.250 Kontakte werden hier Woche für Woche erledigt. An zwei von drei Standorten lassen sich die durch Corona notwendig gewordenen Hygiene- und Abstandsregeln nicht einhalten. Seitdem konzentriert sich alles auf die Gasstraße in Höhscheid. Kommen darf nur noch, wer zuvor einen Termin vereinbart hat.

Das soll auch auf längere Sicht so bleiben. Und es ist durchaus als Fortschritt zu werten, findet Peter Würges, der bei der Stadt Solingen die Bürgerbüros leitet.

Die Terminvergabe soll dafür deutlich komfortabler werden. Dafür sorgt das elektronische Vergabeverfahren TeVis, das in den vergangenen Tagen mit Dienstleistungen (Produkten) und Bearbeitungszeiten „gefüttert“ wurde. Eine Anmeldung in Solingen nach Umzug aus einer anderen Stadt schlägt beispielsweise mit 15 Minuten zu Buche.

Ab kommenden Montag, 20. Juli, übernimmt das Bergische Servicecenter die Terminvereinbarungen. Die bisherigen Rufnummern 290-3201/-3202, /-3203 und -3204 gelten dort aber weiterhin. Die Mitarbeitenden dort erfragen das Anliegen, buchen einen Termin und teilen mit, was für das spezielle Anliegen mitzubringen ist. Wer seine e-Mail-Adresse hinterlässt, erhält eine Bestätigung per Mail.

Noch deutlich einfacher soll die Vereinbarung werden, wenn sich ein Termin bequem online von zu Hause buchen lässt. Diese Online-Variante soll kommen, sobald sich das neue System etabliert hat. Peter Würges hofft darauf, dass es Anfang des nächsten Jahres soweit ist.

Schon ab dem 1. August wird sich die Erreichbarkeit der Bürgerbüros wieder deutlich verbessern. Dann nimmt die Verwaltung die ehemalige Filiale der Sparkasse an der Mummstraße als Interimslösung in Betrieb. Damit gibt es wieder zwei Anlaufstellen mit zwölf Mitarbeiterinnen in Höhscheid und neun in Mitte, nach der Kommunalwahl sollen es in Höhscheid zehn und in Mitte 14 sein. Bis zum 13. September ist im neuen Bürgerbüro Mitte das Wahlbüro eingerichtet, wo man auch direkt seine Stimme abgeben kann.

Der Vorlauf für einen persönlichen Termin im Bürgerbüro an der Gasstraße beträgt aktuell rund zwei Wochen. Doch es gibt Ausnahmen: Wem zum Beispiel vor einer dringenden Auslandsreise der Personalausweis oder Pass gestohlen wurde, erhält schnell und flexibel einen Termin. Voraussetzung: Es muss eine Anzeige des Diebstahls bei der Polizei vorliegen.

In den Monaten März, April und Mai wurden rund 3.000 weniger Personalausweise und 1.400 Reisepässe weniger beantragt als in den Vergleichsmonaten 2019. „Wenn diese Anträge jetzt nach und nach eingehen, können wir das sicherlich bewältigen“, schätzt Peter Würges. Allerdings könnte sich dadurch vorübergehend der Terminvorlauf etwas verlängern. Doch Normalisierung ist in Sicht: Im Juni gab es bereits nur 100 Anträge weniger als 2019.

Aktuell sind in der Gasstraße zwei Schalter nur fürs Abholen beantragter Ausweisdokumente eingerichtet. Das dauert nicht länger als etwa fünf Minuten. Rund 60 Termine gibt es dort an einem durchschnittlichen Wochentag.

Bei den Meldeangelegenheiten zählten die Bürgerbüros im März, April und Mai 1.600 Fälle weniger als im Vorjahr, allerdings wurden coronabedingt wohl auch Umzüge verschoben, die grundsätzlich geplant waren. Im Juni waren es nur noch 100 weniger als im Vergleichsmonat 2019.

Große Rückstände sind hier nicht aufgelaufen. Personen, die in der Corona-Zeit beim Ordnungsamt einen Umzug beantragt hatten, erhielten ein Schreiben der Bürgerbüros, das an die Ummeldepflicht erinnerte. „Ein ordentlich geführtes Melderegister ist ja auch Grundlage des Wählerverzeichnisses für die kommenden Kommunal- und Oberbürgermeister-Wahlen am 13. September, erklärt Würges.

 

 

 

Symbolfoto

tagPlaceholderTags:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

Urheberrechte

 

Alle Inhalte, wie z.B. Grafiken, Texte und Bilder auf unserer Website sind urheber- und leistungsschutzrechtlich geschützt. Die Veröffentlichung im World Wide Web oder in sonstigen Diensten des Internet bedeutet noch keine Einverständniserklärung für eine anderweitige Nutzung durch Dritte.

 

 

 

Impressum

V.i.S.d.P. Peter Nied

Fontanestr. 84

42657 Solingen

[email protected]



Impressum | Datenschutz | Sitemap | Vertrag widerrufen
copyright by peter nied
Anmelden Abmelden | Bearbeiten
Jimdo

Diese Webseite wurde mit Jimdo Creator erstellt! Jetzt kostenlos registrieren auf https://de.jimdo.com

  • Solingen und mehr
  • Panorama
  • Aus der Stadt
  • Solingen früher
zuklappen