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16. Juni 2020

Keine Veranstaltungen im Botanischen Garten



Solingen/red-aktuell teilt der Botanische Garten Solingen mit:"auf Grund der aktuellen Situation, verursacht durch die Coronapandemie, haben wir leider alle Veranstaltungen für den April, Mai und Juni absagen müssen. Nach Rücksprache mit den stätischen Stellen müssen wir die Lage jeden Tag neu bewerten.  Da wir zur Zeit davon ausgehen müssen, dass wir auch  im Juli  mit erheblichen Einschränkung  konfrontiert  sein werden und  das die Pandemie bis dahin noch nicht überstanden sein wird, haben wir uns im Interesse aller dazu entschieden alle Veranstaltungen der Stiftung Botanischer Garten Solingen e.V. für den Juli abzusagen. Die Gefährdungslage für Gäste, Partner und Helfer ist für uns als Veranstalter nicht abzuschätzen.

Der Gartenkiosk ist aber ab jetzt wieder jeden Sonn- und Feiertag von 14-18 Uhr für die Gäste des Gartens geöffnet. Es werden wie gewohnt leckere selbstgebackene Kuchen, kalte und warme Getränke sowie Eis angeboten. Um die Gäste als auch die ehrenamtlichen Helfer zu schützen, wurden aber neue Hygieneregeln eingeführt. Bis auf weiters gibt es keine Selbstbedienung mehr. Gäste müssen sich am Anmeldepunkt  vor dem Kiosk melden und werden dann an einen der bis zu 15  Tische geführt. Nach dem die Kontaktdaten aufgenommen wurden, wird die Bestellung endgegengenommen und an den Tisch gebracht. Wichtig ist auch, dass sich an die allgemeinen Hygiene- Vorschriften gehalten wird. Am Anmeldepunkt vor dem Kioskeingang  stehen Mittel zur Handdesinfektion für die Gäste bereit.

Wir bitten um Verständnis für diese, für uns nicht leichte Entscheidung und hoffen ,dass  wir Sie bald wieder zu Veranstaltungen im Botanischen Garten  begrüßen dürfen. Der Botanische Garten bleibt wie gehabt für Besucher geöffnet, lediglich auf den Besuch der Gewächshäuser  muss zur Zeit noch verzichtet werden. Bitte halten Sie die Abstandsregeln ein."

 
 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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