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26. Mai 2020

Stadt erneuert vier Kunstrasenplätze



Solingen/Die Investition beträgt eine Million Euro. Der Fahrplan steht und nutzt die Zeit der Schulferien.

Die Stadt Solingen bringt ihre Kunstrasenplätze auf Vordermann. Das Konzept und die Ausschreibung sind bereits vom Stadtrat und sowie vom Sport- und dem Finanzausschuss beschlossen worden. Die Ausschreibung und die Auftragsvergabe sind inzwischen abgeschlossen, die Beläge sind bestellt. Jetzt geht es an die konkrete Umsetzung.

"Das ist ein ganz wichtiges Signal an alle Vereine und an die Sportlerinnen und Sportler in Solingen", erklärt Oberbürgermeister Tim Kurzbach. "Denn damit wissen sie, dass sie in der Klingenstadt weiterhin beste Bedingungen haben werden, um ihrer Leidenschaft nachzugehen." Es spreche für die Verwaltung, dass es dieser gelinge, in finanziell schwierigen Zeiten, immer wieder Millionen-Investitionen zu ermöglichen. "Der Sport erfüllt eine elementar wichtige Funktion in unserer Gesellschaft", betont Tim Kurzbach. "Er führt Menschen zusammen, fördert Wettbewerb, spornt an, sich körperlich fit zu halten und ist sozial von unschätzbarem Wert - und zwar für Groß und Klein." Gerade die Corona-Krise zeige, welche Bedeutung der Sport im Verein habe, wie sehr die Aktiven ihr Hobby vermisst haben. Da sei es ein gutes Zeichen, wenn die Stadt dafür sorge, weiterhin gute Voraussetzungen zu bieten - trozt aller finanziellen Belastungen, die durch die Krise deutlich verschärft worden sind.

Eine Million Euro wird die Stadt investieren, um zunächst vier Kunstrasenplätze für die Zukunft fit zu machen. Bereits im vergangenen Jahr war der Platz an der Neuenkamper Straße für rund 225.000 Euro erneuert worden. Nun folgen diese Plätze:

    Bavererter Straße (Wald)
    Bernd-Kurzroch-Sportanlage (Wald)
    Weyersberg II (Mitte)
    Flockertsholz (Gräfrath)

Dabei kalkuliert die Stadt im Durchschnitt mit Kosten in Höhe von 250.000 Euro pro Platz. "Dieses Geld haben wir für diesen Zweck angespart", erklärt Sportdezernentin Dagmar Becker. Es sei in der Vergangenheit aus den Zuschüssen der so genannten "Sportpauschale" zurückgelegt worden, die Solingen jedes Jahr vom Land Nordrhein-Westfalen erhält, um den Sportbetrieb in der Stadt zu fördern. 

Inzwischen steht auch der Zeitplan für die Sanierung, der vom Stadtdienst Sport mit den Vereinen abgestimmt wurde, die auf den Plätzen ihren Trainings- und Spielbetrieb organisieren:

 

    Sportanlage Baverter Straße:
    25. Kalenderwoche / 15. bis 19. Juni, (Abräumen alter Belag);
     26. und 27. Kalenderwoche / 22. Juni bis 3. Juli (Verlegung neuer Belag)
    Bernd-Kurzrock-Sportanlage:
    25. Kalenderwoche / 15. bis 19. Juni (Abräumen alter Belag);
    28. und 29. Kalenderwoche / 6. bis 17. Juli (Verlegung neuer Belag)
    Sportanlage Weyersberg II:
    28. Kalenderwoche / 6. bis 10. Juli (Abräumen alter Belag);
    29. und 30. Kalenderwoche / 13. bis 24. Juli(Verlegung neuer Belag)
    Sportanlage Flockertsholz:
    28. Kalenderwoche / 6. bis 10. Juli (Abräumen alter Belag);
    31. und 32. Kalenderwoche / 27. Juli bis 7. August (Verlegung neuer Belag)

Witterungsbedingt können sich ggfs. kleinere zeitliche Verzögerungen ergeben. So muss es unter anderem absolut trocken sein, um den Quarzsand auf den Kunstrasen aufzutragen.

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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